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Offizieller Auftakt für Ladesäulen am Rathaus

(vom 26.04.2021)

enwag und Stadt Wetzlar nehmen die beiden E-Ladesäulen am Rathaus und gegenüber in Betrieb – Kommune rüstet Fuhrpark sukzessive auf Elektromobilität um

Ohne großes Tamtam war sie auf einmal da: Die neue Ladesäule für Elektrofahrzeuge gegenüber dem Rathaus an der enwag-eigenen Trafostation in der Wetzbachstraße. Seit fast einem Jahr tut sie ihren Dienst und wird von E-Mobilisten rege genutzt. Ihre Vorgängerin, die „alte“ Ladesäule aus dem Jahr 2005, ist derweil längst nicht im Ruhestand. Sie steht jetzt vor dem Rathaus und betankt den Fuhrpark der Stadtverwaltung. Das neue Gefüge ist jetzt offiziell von der Stadt und der energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) in Betrieb genommen worden: Stadtrat und enwag-Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Kortlüke sowie enwag-Geschäftsführer Dr. Berndt Hartmann und Andreas Peters, Projektleiter Mobilitätsdienstleistungen bei der enwag, haben die Ladesäulen am Montag (26. April) offiziell eingeweiht. Mit dem neuen Angebot möchten Stadt und enwag gemeinsam die E-Mobilität und damit auch den Klimaschutz in Wetzlar voranbringen. „Zum einen können Wetzlars Bürgerinnen und Bürger an der neuen Ladesäule schneller tanken als bisher an der alten. Zum anderen setzt die Säule, die jetzt am Rathaus steht, den Startschuss für mehr E-Mobilität in der Stadtverwaltung. Da möchten wir mit gutem Beispiel voran gehen“, sagte Norbert Kortlüke. Berndt Hartmann erläuterte: „Damit die Menschen wirklich auf Elektromobilität umsteigen, muss das Laden an unterschiedlichen Orten möglich sein. Im öffentlichen Raum ebenso wie am Arbeitsplatz.“ Zwei Plug-In-Hybride und ein Elektroauto sind schon als Dienstfahrzeuge bei der Stadtverwaltung im Einsatz, weitere sollen hinzukommen. Auch soll es künftig weitere Ladepunkte bei der Stadtverwaltung geben – für Privatfahrzeuge der Mitarbeiter ebenso wie für die Öffentlichkeit.

Bequem laden, kostenlos parken

Die „neue“ Ladesäule gegenüber dem Rathaus verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt. Das Parken während des Ladevorgangs ist kostenlos. Die Ladesäule wird mit Ökostrom betrieben. Abgewickelt werden kann das einfach ad hoc über das Smartphone. Bei der enwag gibt es darüber hinaus Ladekarten und den passenden Ladetarif. „Wer sich dafür entscheidet, kann für 25 Euro im Monat an allen unseren Säulen unbegrenzt Strom tanken“, erläutert Andreas Peters. Das sei nach einer Einrichtung möglich, für die die enwag eine einmalige Gebühr von 49 Euro erhebt; für Energiekunden gewährt der örtliche Versorger darauf sogar Rabatt.

Alte Ladesäule mit neuen Aufgaben

Die Vorgängersäule hat derweil direkt vor dem Rathaus einen neuen Job bekommen: Dort werden nun die Dienstfahrzeuge der Stadt geladen. „Hier stehen die Fahrzeuge ja oft einige Stunden am Stück, sodass die längere Ladezeit nicht so ins Gewicht fällt“, sagt Andreas Peters. Man darf die alte Säule wohl als „Urgestein“ bezeichnen, ohne sie zu beschämen: Immerhin hat sie in Wetzlar inzwischen 16 Jahre auf dem Buckel. 2005 hatte sie die enwag zusammen mit der Stadt Wetzlar installiert. „Die enwag hat sich schon damals gemeinsam mit der Stadt für zukunftsweisende Mobilitätslösungen eingesetzt“, sagt Berndt Hartmann und schließt: „Das ist für uns auch ein Ansporn: Wir bauen die Elektromobilität in Wetzlar weiter aus und setzen stark auf erneuerbare Energien, damit die Stadt auch in Zukunft lebenswert bleibt.“

V. l. n. r. Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag, und Andreas Peters, Projektleiter Mobilitätsdienstleistungen bei der enwag, vor der neuen öffentlichen Ladesäule gegenüber dem Rathaus.

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