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Immer mehr Vorteile für eigene Wallbox

(vom 31.03.2021)

Bund fördert private Ladeeinrichtungen mit 900 Euro – enwag entwickelt Ladestrom-Tarif für hauseigene „Wallboxen“ – 19 Prozent Einsparung im Vergleich zu Haushaltstarif 

Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch, nicht zuletzt auch, weil private Ladestationen mit immer mehr Vorteilen verbunden sind. So fördert der Bund die Anschaffung einer so genannten „Wallbox“ mit 900 Euro. Da die Nachfrage groß und der Fördertopf begrenzt ist, gilt es, jetzt schnell zu sein. „Wer ohnehin über die Anschaffung einer Wallbox nachdenkt, sollte jetzt den Förderantrag stellen“, empfiehlt Dr. Berndt Hartmann, Geschäftsführer der enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag). Voraussetzung für die Förderung ist das Laden mit Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Deshalb – und um mehr E-Autos auf Wetzlars Straßen zu bringen – hat der Energiedienstleister jetzt einen speziellen Ökostrom-Tarif für private Wallboxen entwickelt. Er ist bis zu 19 Prozent günstiger im Vergleich zum Ökostrom-Haushaltstarif. „Damit unterstützen wir unsere Kunden bei ihrer persönlichen Energiewende. Als kommunales Unternehmen sehen wir uns in der Pflicht, diese Entwicklung hier in Wetzlar aktiv zu gestalten“, erklärt Berndt Hartmann. enwag-Vertriebsleiter Stefan Seißler ergänzt: „E-Mobilisten, die im Jahr rund 15.000 Kilometer fahren, sparen dadurch 176 Euro.“

 

Günstig durch intelligentes Lademanagement

„WetzlarLadeStrom“ heißt der neue Tarif der enwag. Dieser ist günstiger als der Haushaltstarif „WetzlarNaturStrom“, da die enwag bei Bedarf die Stromversorgung zum Zwecke der Netzstabilisation steuern darf, um für eine optimale Auslastung des Stromnetzes zu sorgen. Die Nutzung des Tarifs ist mit dem Einbau eines separaten Stromzählers inklusive Schaltgerät verbunden.

Ulrich Engelmann aus Wetzlar lädt sein E-Auto jetzt an seiner eigenen Wallbox: Er hat die Ladebox+ der enwag in seinem Eigenheim installiert.

Er gibt der enwag die Möglichkeit, die Energiezufuhr kurzzeitig zu unterbrechen, wenn die Auslastung des Netzes gerade besonders hoch ist. „Dies geschieht aber maximal zweimal täglich und nie länger als eine halbe Stunde. Das Aufladen eines Stromers ist trotzdem gesichert“, erläutert Stefan Seißler. Der Zähler für „steuerbare Verbrauchseinrichtungen“, zu der E-Autos zählen, wird fachgerecht durch einen Elektroinstallateur eingebaut. Indem sie den Tarif in Verbindung mit dem Zähler nutzen, sparen E-Mobilisten nicht nur bares Geld, sondern leisten einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.

 

 Förderung vom Bund sichern

Mit dem „KfW-Förderprogramm 440“, das Ende November 2020 in Kraft getreten ist, hat die Bundesregierung den Bau privater Ladestationen finanziell noch attraktiver gemacht. Das Programm beschleunigt den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Die Förderung gibt es für nichtöffentliche Ladeinfrastruktur im Bereich bestehender Wohngebäude. Förderfähig sind die Anträge von Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Bauträgern oder Wohnungsunternehmen, die sich für Wallboxen mit maximal 11 Kilowatt Leistung entscheiden. Der Antrag auf Förderung kann ganz einfach über die Website der KfW gestellt werden (www.kfw.de/440-zuschussportal). „Wichtig: Interessenten müssen den Antrag stellen, bevor sie mit der Umsetzung ihres Vorhabens beginnen. Die Rückmeldung, ob ihnen eine Förderung zusteht, erhalten sie sehr schnell. Auf diese Weise gibt es keinen Zeitverlust“, schließt Stefan Seißler.  

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