Die Geschäftsstelle der enwag in der Hermannsteinerstraße 1 in Wetzlar. Hauptanlaufpunkt ist hier unser Servicecenter für Fragen, Angebote und Beratungen.

Den Energieverbrauch verringern

(vom 05.03.2021)

Am 5. März ist internationaler Energiespartag – enwag unterstützt bei Verbrauchsermittlung – Energiedienstleister installiert eigenes Energiemanagementsystem

Der Weg in eine nachhaltige Energiezukunft ist ein mehrgleisiger. Experten sprechen häufig von den drei „E“ der Energiewende: Erneuerbare Energien, Einsparung und Effizienz. Einsparung und effiziente Nutzung sind nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für den Geldbeutel. Deshalb rät die energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) anlässlich des internationalen Energiespartages am Freitag (5. März) zu einer Beobachtung des Verbrauchs und entsprechender Optimierung. „Sich einmal genau anzuschauen, wofür man wie viel Energie verbraucht, kann die Augen öffnen. Oft liegen danach die Maßnahmen zur Einsparung klar auf der Hand“, sagt Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag. Der Energieanbieter unterstützt seine Kunden bei Verbrauchsanalysen und führt regelmäßig Thermographie-Aktionen durch, bei denen Wärmeverluste aufgedeckt werden. Auch beraten die Experten, welche Möglichkeiten es gibt, den Verbrauch effizienter zu gestalten.

Die enwag selbst geht mit gutem Beispiel voran und setzt seit vielen Jahren Schritt für Schritt Maßnahmen um, die den Verbrauch im eigenen Haus senken sollen. Demnächst installiert der Energieanbieter ein hochmodernes Energiemanagementsystem, ebenso neue, hochmoderne Schaltschränke. „Das System erlaubt uns, den Verbrauch von Lüftung und Wärme zentral zu steuern und transparenter zu machen. In Zukunft wissen wir genau, wieviel Wärme erzeugt und wo Sie verbraucht wird“, sagt Berndt Hartmann. Basis für die Neuanschaffung seien regelmäßige Energie-Audits gewesen, bei denen der Eigenverbrauch genau analysiert wurde.

Energiesparen im Privathaushalt

„Viele Wege führen zur Energieeinsparung“, sagt Berndt Hartmann. Die Modernisierung der Heizanlage oder neue Fenster können schon eine Menge bewirken. Um etwa den Verbrauch einzelner Haushaltsgeräte zu messen, können enwag-Kunden beispielsweise ein Strommessgerät ausleihen. Das Messgerät wird zwischen Steckdose und das jeweilige Elektrogerät gesteckt und der Stromverbrauch in einer bestimmten Zeit gemessen. Auch bietet die enwag in Kooperation mit einem Dienstleister ein Thermographie-Paket an. Eine Infrarot-Kamera deckt Schwachstellen an Gebäuden auf, aus denen die Kunden wiederum gezielte Maßnahmen ableiten können. Für enwag-Kunden gibt es Preis-Ermäßigungen. Auf Wunsch erstellt die enwag Energieausweise für Wohn- und Nicht-Wohngebäude aus. Und nicht zuletzt bietet der Energieexperte ein Komplettpaket von der professionellen Planung bis zur Umsetzung von Photovoltaikanlagen, auch in Kombination mit E-Auto-Ladestationen für Zuhause. Nähere Infos dazu gibt’s unter www.enwag.de.

Maßnahmen Schritt für Schritt durchführen

Ein großer Schritt der enwag in Richtung Energieeffizienz im eigenen Haus war die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Lagerhauses, die 2019 ans Netz genommen wurde. Mit ihr produziert der Energieanbieter rund 60 Prozent des verbrauchten Stroms selbst, insgesamt sind es pro Jahr rund 195.000 Kilowattstunden. Auch der hauseigene Fuhrpark mit seinen mittlerweile 10 elektrobetriebenen Autos kann so tagsüber mit Sonnenergie versorgt werden. Seither hat die enwag zahlreiche weitere Neuerungen, zum Teil mit staatlicher Förderung, vorgenommen. „Wir haben inzwischen die Beleuchtung in einem Großteil des Hauses samt Lagerhalle auf Licht emittierende Dioden (LED) umgestellt, die Ausleuchtung damit wesentlich verbessert und zudem die Energieeffizienz merklich gesteigert. Nach und nach stellen wir noch einzelne Büroräume auf LED um“, sagt Andreas Peters, Projektleiter für Energiedienstleistungen bei der enwag. Sein Kollege Florian Schäfer ergänzt „Diesem stetig wachsenden System an Einsparmaßnahmen verpassen wir nun durch den Einsatz des Energiemanagementsystems und mit den neuen Schaltschränken sozusagen das Herzstück. Als Beispiel führt er die Beleuchtung in der Lagerhalle an: Künftig gehe das Licht nur noch dann in einzelnen Bereichen über Bewegungsmelder an, wenn diese tatsächlich betreten werden. Letzter Schritt im Sanierungskonzept der enwag ist die Modernisierung des hauseigenen Wärmesystems: „Auch hier arbeiten die Pumpen dann nur noch, wenn sie wirklich gebraucht werden“ Auch hier “, erklärt Florian Schäfer. In Planung sei, die enwag-Gebäude über ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk mit Wärme zu versorgen.

Mit dem Energiemenagementsystem und den neuen Schaltschränken hat die enwag den Effizienzmaßnahmen das Herzstück verpasst. Von links nach rechts: enwag-Projektleiter Florian Schäfer, Dominik Thielmann von Müller Schaltanlagen sowie Florian Stützel vom Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärbetrieb Zienert.

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