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Weiterer Meilenstein am Stoppelberg

(vom 10.06.2020)

enwag stellt erste Kammer am Neubau des unteren Hochbehälters fertig – Aushub für zweite Kammer hat begonnen – Abriss des alten Behälters für Jahresende geplant

Mit den Arbeiten an den Wasserhochbehältern am Stoppelberg kommt die enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) gut voran. Dort erneuert das Unternehmen das gesamte Wasserspeicher-System für die Versorgung großer Teile Wetzlars und einiger Gebiete des Zweckverbands Mittelhessische Wasserwerke (ZMW). Jetzt haben die Projektbeteiligten einen weiteren Meilenstein erreicht: Die erste Kammer des Neubaus für den unteren Behälter ist fertiggestellt, die Aushubarbeiten für die zweite Kammer haben begonnen. Der neue Hochbehälter wird direkt neben dem alten errichtet. Ist er fertig, kann der alte aus dem Jahr 1956 abgerissen werden. „Wir liegen mit diesem umfassenden Modernisierungsprojekt für die Wasserversorgung gut im Zeitplan. Wenn die nächsten Schritte ebenfalls so reibungslos vonstattengehen, werden wir Ende des Jahres den alten Hochbehälter abreißen“, prognostiziert Detlef Stein, technischer Geschäftsführer der enwag, und ergänzt: „Wir investieren stetig in die Infrastruktur zur sicheren Versorgung der Region mit Energie und Wasser. Für die Wasserversorgung der Zukunft ist die Renovierung der Hochbehälter ein wichtiger Schritt“.

Umfassender Modernisierungsplan

Um die Wasserversorgung für die nächsten Jahrzehnte auch bei höherem Bedarf sicherzustellen, hatte die enwag 2014 ein weitreichendes Konzept für die beiden Hochbehälter am Stoppelberg erarbeitet. Das Fassungsvermögen der Behälter steigt dadurch von insgesamt 4.000 Kubikmeter um ein Drittel auf 6.000 Kubikmeter. In einem ersten Schritt war der obere Hochbehälter aus dem Jahr 1972 um eine zweite Kammer erweitert worden. Anfang des Jahres wurde sie eingeweiht und ans Netz genommen. Die Renovierungsarbeiten für die bestehende ältere Kammer befinden sich in den letzten Zügen. „Beim Umbau war es unser Ziel, dass auch die ältere Kammer modernsten Anforderungen entspricht – etwa mit

einer sehr dichten Mörtelbeschichtung statt Fliesen“, sagt Jürgen Pitter, Projektleiter bei der enwag. Mitte Juli soll auch diese Kammer ans Netz gehen.  

Sicher versorgt, sicher gewartet

Dass künftig beide Wasserhochbehälter über zwei Kammern verfügen, hängt nicht nur mit dem größeren Fassungsvermögen zusammen. Es vereinfacht auch die Handhabe bei Reinigungs- und Reparaturarbeiten: Muss eine Kammer geleert werden, läuft die Wasserversorgung in dieser Zeit über die zweite. Für den Zugang der Arbeiter sind Drucktüren eingebaut, die normalerweise unter Wasser liegen. Bei der Wartung wird das Wasser abgelassen, anschließend können die Fachleute einfach durch die Türen ins Innere gelangen. „Das ist sicherer als wie früher über Leitern einzusteigen“, sagt Jürgen Pitter. Aus diesem Grund hat auch die „alte“ erste Kammer des oberen Behälters eine Drucktür erhalten.

Vorausschauend gearbeitet

Bei dem Projekt am Stoppelberg hat die enwag von Anfang an darauf geachtet, Maßnahmen zu bündeln und effizient zu arbeiten. Unterbrechungen der Wasserversorgung gab es nur zweimal, allerdings mit Ankündigung und nur für kurze Zeit. Um die Beeinträchtigungen möglichst klein zu halten, wurde dafür einmal eine Nachtschicht eingelegt.

Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind und der alte untere Hochbehälter abgerissen ist, renaturiert die enwag rund um die Baustelle. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.enwag.de/stoppelberg.

Linke Kammer des neuen Hochbehälters Stoppelberg 1

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