Die Geschäftsstelle der enwag in der Hermannsteinerstraße 1 in Wetzlar. Hauptanlaufpunkt ist hier unser Servicecenter für Fragen, Angebote und Beratungen.

Dezentral und hochmodern

(vom 03.04.2020)

enwag unterstützt Autohaus bei Klimaschutz-Projekt rund um Wärmeversorgung, Photovoltaik-Anlage und E-Ladesäulen – Pachtmodell beliebt bei Gewerbekunden

Im Autohaus Schütz ist Energie zur Nebensache geworden: Denn um Heizung, Solarstrom und Elektroladesäulen kümmert sich jetzt die energie- und wassergesellschaft mbh (enwag). Das ist die Idee beim sogenannten „Contracting“ – eine Art Pachtmodell für moderne Energielösungen – den das Autohaus und der Energiedienstleister vereinbart haben. Als letzter Schritt des Projekts wurden jetzt die Ladesäulen in Betrieb genommen.

Für die Wärmeversorgung von Werkstatt und Verkaufsräumen hatte die enwag bereits im vergangenen Jahr einen hochmodernen Gasbrennwertkessel eingebaut. Im zweiten Schritt hat die enwag jetzt auf dem Dach des Autohauses eine Photovoltaikanlage mit 86,4 Kilowatt Peak Leistung angebracht. Dritter Baustein sind die vier Ladesäulen für Elektroautos auf dem Hof, die tagsüber den Ökostrom aus der Solaranlage nutzen. Dr. Berndt Hartmann, Geschäftsführer der enwag, ist überzeugt: „Immer mehr Gewerbetreibende werden künftig erneuerbare Energie selbst erzeugen, und zwar dort, wo sie gebraucht wird. Das ist gelebter Klimaschutz.“ Darauf richtet die enwag ihr Angebot aus. Firmeninhaber Arno Schütz fühlt sich beim kommunalen Unternehmen aus Wetzlar in guten Händen: „Dort wird zukunftsweisend und ganzheitlich gedacht. Mit dem „Contracting“ haben wir die Möglichkeit, moderne und effiziente Lösungen mit überschaubaren Kosten umzusetzen“. Denn um Planung, Installation und Wartung kümmert sich der Energieversorger, das Autohaus zahlt lediglich für die abgenommene Energiemenge. 

E-Auto mit Solarstrom laden

Das „Rundum-sorglos-Paket“ via Pachtvertrag beschert dem Autohaus Schütz allein mit der Photovoltaikanlage voraussichtlich eine „hauseigene“ Energieerzeugung von über 75.000 Kilowattstunden. Durch die Gas-Brennwerttechnik verbraucht das Autohaus außerdem jährlich rund 16.500 Kilowattstunden weniger Energie als durch konventionelle Wärmeerzeugung, das entspricht einer CO2-Einsparung von 4 Tonnen pro Jahr. Das durch die Solarmodule eingesparte CO2 beläuft sich auf rund 35 Tonnen pro Jahr. Damit erhöht das Autohaus seinen Autarkiegrad auf rund 60 Prozent. „Das gemeinsame Projekt mit dem Autohaus ist ein Leuchtturmbeispiel dafür, wie Energiewende im Gewerbe funktionieren kann“, erklärt Berndt Hartmann. Arno Schütz erläutert den Hintergrund: „Wir hatten schon länger vor, unser Angebot an Elektroautos in der Zukunft noch weiter auszubauen. Da E-Mobilität aber nur wirklich dann Sinn macht, wenn die Fahrzeuge Ökostrom tanken, haben wir gemeinsam mit der enwag diese Lösung entwickelt. Wir wollen so mit gutem Beispiel vorangehen.“ Von den insgesamt vier Ladesäulen des Herstellers Mennekes (mit jeweils 22 Kilowatt) profitieren auch die Besucher des Autohauses, die an den Stationen ihre Fahrzeuge kostenlos laden können.

Maßgeschneiderte Lösungen

Ob Wärme oder Elektrizität, Photovoltaik oder Solarthermie – autarke und klimafreundliche Energieversorgung gewinnt für viele Gewerbebetriebe zunehmend an Bedeutung. enwag-Chef Berndt Hartmann sieht sein Unternehmen hier in der Rolle des Beraters und Vertragspartners: „Als Energie-Experten entwerfen wir für jeden Kunden ein maßgeschneidertes Konzept, das genau seinen Ansprüchen entspricht.“ Dabei ist „Contracting“ als Geschäftszweig Teil der Zukunftsstrategie des Energieversorgers. „Wir richten uns aktuell neu aus, um auf die drängenden Herausforderungen der Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung eine adäquate, für Wetzlars Energiezukunft passende Lösung, anzubieten“, erläutert er. Nähere Informationen zum enwagSolar Pachtmodell und weiteren Angeboten finden sich auf der Homepage unter www.enwag.de.

Die leistungsstarke Photovoltaikanlage auf dem Dach des Autohauses versorgt unter ande-rem vier Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im Hof.

Inhaber Arno Schütz (Mitte) mit Tochter Nadja Schütz und enwag-Projektmanager Dennis Körper.

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