Die Geschäftsstelle der enwag in der Hermannsteinerstraße 1 in Wetzlar. Hauptanlaufpunkt ist hier unser Servicecenter für Fragen, Angebote und Beratungen.

Den Klimaschutz nicht vergessen

(vom 29.05.2020)

enwag befürwortet Einführung des CO2-Preises in der Grundidee – Energieversorger unterstützt bei Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes

Das Gesetz für den nationalen Zertifikatehandel steht: Wie das Bundeskabinett am Mittwoch (20. Mai) beschlossen hat, kostet ab Januar 2021 der Ausstoß von CO2 je Tonne 25 Euro. In den Folgejahren soll der Preis schrittweise steigen. Das entsprechende Gesetz hat die Bundesregierung bereits im Dezember 2019 beschlossen. Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag), hält dieses Vorgehen für den richtigen Weg – zumindest im Grundsatz: „Das neue Gesetz zeigt, wie ernst es der Regierung ist, die Energiewende in Deutschland voranzubringen. Der Klimaschutz darf auch in Corona-Zeiten nicht vergessen werden. Wir müssen die Umstellung auf erneuerbare Energien und die Elektromobilität voranbringen, um den Ausstoß von CO2 deutlich zu reduzieren.“ Als kommunales Unternehmen entwickelt die enwag die Energiezukunft in der Region. „Unser Ziel ist es, die Menschen bei ihrer persönlichen Energiewende zu begleiten“, sagt Berndt Hartmann. Dabei helfen auch kleine Schritte, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren: So sei der Umstieg von einer Öl- auf eine effiziente Erdgasheizung bereits mit deutlichen Einsparungen verbunden. Bei der Verbrennung entstehe 25 Prozent weniger CO2 als bei Öl, betont er. Unter den fossilen Brennstoffen gilt Erdgas deshalb als der klimafreundlichste. Mit Contracting- oder Beratungsangeboten unterstützt das Unternehmen beim Bau von PV-Anlagen und E-Ladesäulen, aber auch beim Umstieg auf eine energieeffiziente Wärmeversorgung.

 

Auf allen Sektoren gleichzeitig vorankommen

Den Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre hat vor wenigen Tagen der Wissenschaftsverband Deutsches Klima-Konsortium (DKK) vermeldet. An der Messstation des Umweltbundesamtes auf der Zugspitze ist der Wert im Monatsdurchschnitt erstmals auf fast 418 parts per million (ppm) angestiegen; das sind fast 3 ppm mehr als im vergangenen Jahr. Ähnlich sei das Messergebnis für April. „Das bedeutet, dass wir noch immer zu viele Treibhausgase produzieren. Um die Klimaziele zu verwirklichen, gibt es nicht nur eine Lösung“, sagt der enwag-Geschäftsführer. Die Bepreisung von CO2 sei einer von mehreren Hebeln, die gleichzeitig ansetzen müssten. Deshalb arbeite die enwag seit vielen Jahren in unterschiedlichen Sektoren daran, die Energiewende voranzubringen: Der Bau von Photovoltaikanlagen ist einer davon, aber auch die Unterstützung von Kunden bei der dezentralen, energieeffizienten Wärmeversorgung. Parallel engagiert sich die enwag für den Ausbau der Elektromobilität inklusive passender Ladeinfrastruktur.

 

Erdgas als Brückentechnologie

Mit dem Ausbau des Erdgasnetzes schafft die enwag zudem die Basis für die kommenden Jahre des Übergangs. „Die CO2-Bepreisung muss uns ein Ansporn sein, Gas zu geben“, sagt Berndt Hartmann. Und meint das durchaus im wörtlichen Sinne: Erdgas gilt als Brückentechnologie auf dem Weg in die Energiezukunft. Solange die aus Wind- und Sonne gewonnene Energie für die Versorgung noch nicht ausreicht, kann Erdgas hier als Übergang dienen. Darüber hinaus verfügt Deutschland über ein flächendeckendes und gut gewartetes Erdgasnetz, das auch erneuerbare und dekarbonisierte Gase transportieren kann. Um Verbrauchern den Weg in die Energiezukunft möglichst einfach zu gestalten, hat die enwag einen speziellen Erdgastarif entwickelt: Das Erdgas im Tarif WetzlarNaturGas ist zu 100 Prozent klimaneutral. Das gelingt, weil für jede ausgestoßene Tonne CO2 Klimaschutzprojekte unterstützt werden. Unterm Strich wiegen die Einsparungen des Projekts die emittierte Menge auf.

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