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Das neue Gas kommt

(vom 24.05.2020)

Ab 3. Juni wird H-Erdgas in Wetzlars Leitungen eingespeist - Besitzer von nicht angepassten Geräten im enwag-Netz sollen Termine vereinbaren

Seit Anfang Februar arbeitet die enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) kontinuierlich an der Umstellung von Wetzlarer Gasgeräten. Es gilt, Herde, Boiler und andere Geräte fit zu machen für das hochkalorische Gas, das ab 3. Juni durch einen Großteil der Wetzlarer Leitungen fließt. „Wir befinden uns jetzt im Endspurt für die Umstellung für Wetzlar und Aßlars Kernstadt sowie Klein-Altenstädten informiert Detlef Stein, technischer Geschäftsführer der enwag.

Alle Besitzer von Geräten, die zum jetzigen Schaltzeitpunkt umgestellt werden müssen, hat das Erdgasbüro frühzeitig kontaktiert. „Wir bitten all diejenigen, bei denen noch kein Termin zustande kommen konnte, sich rasch mit dem Erdgasbüro unter (02 77 2) 5 02 - 4 20 in Verbindung zu setzen“, sagt Detlef Stein. Die Geräte müssen angepasst werden, sonst muss die Erdgasversorgung unterbrochen werden. Oft sei mit dem Tausch einer Düse schon alles erledigt. Einige wenige Geräte, ergänzt der Geschäftsführer, seien für das hochkalorische Gas nicht geeignet und könnten auch nicht angepasst werden. Auch die Besitzer dieser Geräte sind informiert worden. Detlef Stein appelliert an die Besitzer: „Bitte nehmen Sie diese Geräte spätestens am 2. Juni vom Netz! Denn bei Weiterbetrieb können Schäden auch über das Gerät hinaus entstehen.“

Die Umstellung von L-Gas (Low calorific gas) auf H-Gas (High calorific gas) unterliegt einem strengen Zeitplan, der auf behördlichen Vorgaben basiert. Denn die Vorräte an L-Gas aus den Niederlanden gehen zur Neige. Künftig fließt H-Gas aus vorwiegend norwegischer und russischer Förderung durch die Leitungen in Deutschland.

Bei rund 16.000 Geräten im Netzgebiet der enwag müssen Techniker Anpassungen vornehmen. Im Vorfeld hatte der Netzbetreiber alle Geräte geprüft und genau festgelegt, welche Anpassungen das sind und welcher Zeitraum gewählt werden muss: Exakte Planung ist bei dem Großprojekt der Gaswirtschaft genauso wichtig wie die zuverlässige Umsetzung. Je nach Typ müssen einige Geräte vor der Gasumstellung, andere kurz danach umgestellt werden.

Insgesamt 7.900 Gasgeräte müssen vor der H-Gaseinspeisung in das enwag-Netz angepasst werden. Die Erreichbarkeit in Zeiten der Corona-Krise liegt bei 99 %. Wir freuen uns über das Vertrauen, das unseren Technikern entgegengebracht wird“, sagt Detlef Stein. Während der Corona-Einschränkungen hat die enwag alle Beteiligten angehalten, die Hygienevorschriften einzuhalten, auf Abstand zu achten und auf Unterschriften zu verzichten. Bei 7.830 Gasgeräten kann die Anpassung erst mit der Bereitstellung von H-Gas, also nach dem 3. Juni vorgenommen werden. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Brennwertgeräte. Die Terminplanung für die Gasgeräte, die erst nach der H-Gaseinspeisung angepasst werden können, erfolgt ebenfalls über das Erdgasbüro. Die Mitarbeiter kontaktieren die Betreiber dieser Geräte.

Sollten im Rahmen der H-Gaseinspeisung Störungen an Gasgeräten auftreten, bittet die enwag darum, diese Störungsmeldungen ausschließlich an das Erdgasbüro zu melden. Von dort wird die Störungsbeseitigung veranlasst.

Auch die Industrie stellt um

Nicht nur alle Betreiber von Erdgasgeräten, sondern auch die beiden Wetzlarer Industrieunternehmen Buderus Edelstahl GmbH und vR production (DUKTUS) gmbh sind von der Umstellung betroffen und müssen ihre Erdgasgeräte auf die neue Gasart anpassen. Neben den üblichen Raumheizern und Warmwassererzeugern gilt es hier auch Gasanwendungen im Produktionsprozess anzupassen. Diese Arbeiten werden hauptsächlich von den Anlagenherstellern durchgeführt. Bei beiden Unternehmen steht die Anpassung von zusammen ca. 6.000 Brennern an. Die Vorbereitungen zur Umstellung der Erdgasgeräte laufen wie geplant, eine Produktionseinschränkung durch die Umstellung wird es nicht geben.

Erdgasbüro koordiniert Termine

Die Umstellung auf H-Gas erfolgt über drei Etappen. Nach Dutenhofen und Münchholzhausen im vergangenen Jahr und Wetzlar, Aßlars Kernstadt sowie Klein-Altenstädten am 3. Juni werden am 14. Juli die Stadt Leun, die Aßlarer Stadtteile Werdorf und Berghausen sowie die Solmser Stadtteile Burgsolms und Oberndorf auf das H-Gas umgestellt. Die Anpassungen der letzten 2.550 Gasgeräte in diesen Gebieten sind in vollem Gange. „Wir bitten die Betreiber von Gasgeräten, bei Terminüberschneidungen durch eigene Urlaubsplanung direkt einen Termin mit dem Erdgasbüro zu vereinbaren“, sagt Detlef Stein.

Die Planung der Marktraumumstellung in der Region erfolgt zentral über das Erdgasbüro in Herborn. Das Büro kontaktiert die enwag-Netzkunden einige Tage im Voraus für einen Termin zur Anpassung des jeweiligen Gasgeräts. Die Mitarbeiter stehen für Rückfragen zur Verfügung und sind telefonisch erreichbar unter (0 27 72) 5 02 - 4 20. Unter www.enwag.de/erdgasumstellung hat der Energieversorger alles Wichtige für seine Netzkunden zusammengefasst.

 

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