Die Geschäftsstelle der enwag in der Hermannsteinerstraße 1 in Wetzlar. Hauptanlaufpunkt ist hier unser Servicecenter für Fragen, Angebote und Beratungen.

CO2-Einsparung verzehnfacht im Vergleich zu 2017

(vom 05.08.2020)

Standortbilanz des Energieversorgers belegt Beitrag für Wirtschaftskraft – Umweltef-fekt verbessert sich stetig – Zukunftsstrategie geht auf

Treibhausgase einsparen, Wirtschaft stärken und Arbeitsplätze sichern: Das hat sich die enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) zum Ziel gesetzt – und jetzt die bisherigen Erfolge gemessen. Zum zweiten Mal hat das kommunale Unternehmen sei-nen Beitrag zu Wirtschaftskraft und Lebensqualität in einer Standortbilanz untersuchen las-sen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Seit Jahren tragen wir mit unserem Handeln dazu bei, dass Wetzlar und die Region als Lebens- und Wirtschaftsraum weiter an Attraktivi-tät gewinnen. Besonders erfreut sind wir darüber zu sehen, wie sehr sich unser Einsatz für die Energiewende in der Standortbilanz niederschlägt", erläutert Dr. Berndt Hartmann, kauf-männischer Geschäftsführer der enwag. Denn mit einer Einsparung von 2.639 Tonnen Koh-lendioxid (CO2) durch die Maßnahmen der enwag hat sich der positive Umwelteffekt im Ver-gleich zu 2017 verzehnfacht: Dazu tragen PV-Anlagen, das Wasserkraftwerk, die Umstellung auf Licht emittierende Dioden (LED) und der Vertrieb von Ökostrom bei. Die jährlich einge-sparte Summe entspricht dem CO2-Fußabdruck von 290 deutschen Durchschnittsbürgern oder 518 Erdumrundungen mit dem Auto. „Wir konzentrieren unsere Zukunftsstrategie auf die Entwicklung der Heimatregion. Darin liegt nicht nur die Zukunft der Kommunen und aller Menschen, die hier leben, sondern auch die unseres Unternehmens", sagt Detlef Stein, tech-nischer Geschäftsführer der enwag. Die Untersuchung hat das unabhängige Beratungsinsti-tut Eckart & Partner GmbH durchgeführt.

21 Millionen Euro Rückflüsse in die Region

Von jedem Euro, den die enwag 2019 eingenommen hat, sind 52 Cent in der Region verblie-ben – ohne Energiebezug gerechnet. 26 Prozent der Wertschöpfung entfielen im untersuch-ten Jahr 2019 auf Aufträge an hiesige Unternehmen und Investitionen im Netzgebiet, konkret waren das 10,7 Millionen Euro. Zusammen mit den 5,4 Millionen Euro für Löhne und Gehäl-ter sowie 5,5 Millionen Euro für Steuern, Abgaben und Gewinnausschüttungen sind insge-samt 21,6 Millionen Euro zurück in die Region geflossen. Diese Zahl ist das Ergebnis einer bewussten Strategie: „Aufträge vergeben wir vornehmlich an heimische Unternehmen, um die hiesige Wirtschaftskraft zu stärken", sagt Detlef Stein. Mit stetigen Investitionen sorgt die enwag für eine sichere Versorgung, etwa mit dem Ausbau und der Instandhaltung der Strom-, Gas- und Wassernetze. „Unsere Großprojekte sind aktuell die Graugusssanierung und die Erneuerung und Erweiterung der Wasserhochbehälters am Stoppelberg: Nicht um-sonst haben wir 2019 Rekordinvestitionen getätigt", schließt Detlef Stein. Versorgungssicher-heit heißt aber auch Stabilität und wenige Ausfälle: 13,9 Minuten im Jahr war laut Bundes-netzagentur 2018 deutschlandweit jeder Kunde durchschnittlich von einem Stromausfall be-troffen. Bei der enwag waren es in 2019 nur etwa 4,8 Minuten. Neuere Zahlen liegen seitens der Aufsichtsbehörde noch nicht vor.

enwag sorgt für weitere Jobs

148 Mitarbeitende waren 2019 bei der enwag beschäftigt, dazu kommen die Auszubilden-den. Durch Auftragsvergabe an regionale Firmen trägt die enwag auch indirekt zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Wetzlar und Umgebung bei. Insgesamt waren im untersuchten Jahr

2019 in der Region 348 Menschen direkt oder indirekt durch die Tätigkeiten des Unterneh-mens beschäftigt. „Jeder unserer Arbeitsplätze schafft 1,3 weitere Jobs in der Region. Als Ausbilder wirken wir auch dem Fachkräftemangel entgegen", erläutert Detlef Stein. Mit jähr-lich zehn Azubis liegt die enwag bei einer Ausbildungsquote von knapp 9,2 Prozent. Das übertrifft den Durchschnitt bundesdeutscher Unternehmen in ähnlicher Größenordnung deut-lich.

Unterstützung bei innovativen Projekten

„Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung sind die Leitbegriffe unserer Zu-kunftsstrategie", sagt Berndt Hartmann. In diesem Sinne treibt die enwag innovative Projekte für mehr Klimaschutz kontinuierlich voran. „Entscheidend ist, dass wir die Bürgerinnen und Bürger nicht allein lassen, sondern sie mit passenden Angeboten bei der persönlichen Ener-giewende unterstützen", erläutert der Geschäftsführer. PV-Anlagen liefern sauberen Ökostrom, für die Wärmegewinnung spielt Erdgas eine zentrale Rolle: Der Energieträger gilt als Brückentechnologie auf dem Weg in die Energiezukunft. Denn von den fossilen Brenn-stoffen ist Erdgas derjenige mit dem geringsten CO2-Ausstoß und ideal für die Kombination mit erneuerbaren Wärmequellen wie Solarthermie. Durch den sparsamen Verbrauch redu-ziert eine neue Erdgasheizung nicht nur den Ausstoß des Treibhausgases, sondern auch die Kosten. Immer beliebter, so Berndt Hartmann, werden seit Jahren Contracting-Lösungen für PV-Anlagen oder Erdgasheizungen. Der Vorteil: Die enwag berät und unterstützt bei der Pla-nung, baut die Anlagen ein und sorgt für Instandhaltung und regelmäßige Wartung.

Mehr als nur Energie

Zum Selbstverständnis der enwag gehört seit jeher auch der Einsatz für soziale, sportliche und kulturelle Einrichtungen. Für eine lebenswerte Region braucht es auch gesellschaftliches Engagement und ein blühendes Vereins- und Kulturleben: In Form von Einzelspenden und vielfältigen Sponsoringaktivitäten unterstützt das Unternehmen in jedem Jahr zahlreiche In-stitutionen. „Ein steter Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in unserer Region gehört für uns dazu" sagt Dr. Berndt Hartmann. Zuletzt hat die enwag während der Corona-Krise an die Ta-fel Wetzlar, das Albert-Schweizer-Kinderdorf, das Frauenhaus und das Tierheim gespendet.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des enwag-Lagerhauses trägt zur CO2-Einsparung bei. V.l.n.r.: Dennis Körper, Projektleiter Energiedienstleistungen bei der enwag, Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag, sowie Stadtrat und enwag-Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Kortlüke
zurück

Ihr Ansprechpartner 

Elke Frey
Sekretariat Geschäftsführung

Tel.: 06441 939-101
elke.frey@enwag.de

Wir sind zertifiziert

Zertifikat TSM

Facebook

enwag ist bei facebook!
Jetzt besuchen

Partner