Die Geschäftsstelle der enwag in der Hermannsteinerstraße 1 in Wetzlar. Hauptanlaufpunkt ist hier unser Servicecenter für Fragen, Angebote und Beratungen.

enwag setzt auf grünen Strom

(vom 16.05.2019)

enwag nimmt größte eigene PV-Anlage in Betrieb – Ökostrom für mehr als 56 Haushalte – Mehr erneuerbare Energie als Teil der Zukunftsstrategie

Wenn die Sonne scheint, laufen in der Hermannsteiner Straße 1 die Computer künftig mit Ökostrom. Denn die enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) hat jetzt eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, mit der sie ihren eigenen Strom produziert. Im Rahmen seiner Zukunftsstrategie baut das kommunale Unternehmen den Anteil an selbst erzeugtem Ökostrom aus. Erstes Projekt: die eigene Dachfläche am Firmensitz. Insgesamt 386 Module sind in den vergangenen Tagen auf dem frisch sanierten Dach des Materiallagers und der angrenzenden Kfz-Werkstatt errichtet worden. Voraussichtlich ab 20. Mai wird die Anlage Sonnenstrom für Wetzlar produzieren. „Wochentags werden wir einen Großteil des Stroms in unserem Firmensitz verwenden“, erläutert Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag. Andernfalls wird er ins Stromnetz eingespeist. Die Quote des Eigenverbrauchs liegt unterm Strich bei rund 60 Prozent. Die Anlage ist so konzipiert, dass der Eigenverbrauch möglichst hoch ist. Damit wird sie besonders effizient. Weil die selbst produzierte Energie günstiger ist als die eingekaufte, steigert das Unternehmen damit auch seine Kosteneffizienz: „Dieselben Vorteile erzielen Eigenheimbesitzer auch, wenn sie eine PV-Anlage installieren“, erklärt Berndt Hartmann. Entsprechende Produkte und Komplettlösungen bietet die enwag Privat- und Gewerbekunden aus einer Hand an. Denn neue Geschäftsmodelle rund um erneuerbare Energien weiter auszubauen ist erklärte Zukunftsstrategie des kommunalen Versorgers.

Eigene PV-Erzeugung mehr als verdoppelt

Die Anlage auf dem Magazindach des Energieversorgers ist die fünftgrößte im ganzen Wetzlarer Netzgebiet. Dennis Körper, bei der enwag verantwortlich für das Projektmanagement Energiedienstleistungen, erklärt die Dimensionen: „Wir erwarten pro Jahr einen Ertrag von rund 195.000 Kilowattstunden. Das entspricht dem Jahresverbrauch von 56 durchschnittlichen Haushalten.“ Sie verfügt über eine installierte Leistung von 220 Kilowattpeak. Zum Vergleich: Bisher betreibt die enwag zwölf eigene PV-Anlagen im Netzgebiet, die zusammen eine Leistung von etwa 118 Kilowattpeak haben. Der Anteil an Ökostrom in Wetzlar steigt durch das Projekt also weiter. „In solchen dezentralen Lösungen sehen wir die Energiezukunft auf kommunaler Ebene“, sagt Berndt Hartmann. Mit den 13 Anlagen, die die enwag selbst betreibt, erzeugt der Energieversorger künftig jährlich 301.000 Kilowattstunden regenerativen Strom. Zwei weitere PV-Anlagen sind bereits in Planung.

Norbert Kortlüke (Aufsichtsratsvorsitzender der enwag) nimmt die neue Anlage zusammen mit Dr. Berndt Hartmann (enwag-Geschäftsführer) und Dennis Körper (Projektmanagement enwag) (v. r n. l.) in Augenschein.

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