Die Geschäftsstelle der enwag in der Hermannsteinerstraße 1 in Wetzlar. Hauptanlaufpunkt ist hier unser Servicecenter für Fragen, Angebote und Beratungen.

„Wir freuen uns auf Frauenpower“

(vom 03.04.2019)

„Girls Day“ bei der enwag – Mädchen erhalten Einblick in technische Berufe – Energieversorger setzt auf Potenziale gemischter Teams – Klimaschutz begeistert

Lötkolben, Drähte, Leuchtdioden und Platinen – in der Werkstatt der enwag energie- und wassergesellschaft mbh herrschte am vergangenen Donnerstag (28. März) reges Treiben. Das Besondere: An diesem Tag waren fast ausschließlich Mädchen im Raum. Es galt, unter Anleitung eines enwag-Technikers ein Blinkmännchen zu bauen. Vier Schülerinnen zwischen 12 und 14 Jahren waren gekommen, um im Rahmen des „Girls Day“ Einblick in technische Berufe zu erhalten, die traditionell eher von Männern ausgeübt werden. „Wir beteiligen uns seit Jahren am Girls Day, weil wir junge Frauen für Technik begeistern wollen. Die Herausforderungen der Energiewende fordern innovative Entwicklungen und eine hohe Flexibilität, dabei kommt es auf die Fähigkeiten an, nicht auf äußere Merkmale wie Alter, Herkunft oder Geschlecht“, erklärt Dr. Berndt Hartmann, Geschäftsführer der enwag.  

Mit Blick auf den Klimaschutz

Einen umfassenden Einblick in die Energie- und Wasserversorgung zu vermitteln, war das Ziel der enwag-Mitarbeiter an diesem Tag. Neben der Zentrale in der Hermannsteiner Straße standen auch im Stadtgebiet Besichtigungen auf dem Programm, etwa die des Wasserhochbehälters Brühlsbacher Warte. Mit einem Fassungsvermögen von 2.100 Kubikmetern ist er mit seinen drei Kammern einer der größten Hochbehälter in Wetzlar. Die Schülerinnen konnten über eine Wendeltreppe nach oben steigen und hineinschauen. Sie erfuhren viel über den Kreislauf des Wassers, die Logistik der Versorgung und darüber, wie die hohe Trinkwasserqualität gewährleistet wird. Dass die enwag an einem der 17 Behälter der Stadt – dem an der Siena Promenade – sogar Ökostrom aus der Energie des Trinkwassers produzieren, sorgte für Begeisterung. „Dieses Projekt ist einer von vielen Beiträgen zum Klimaschutz, die wir als kommunaler Versorger leisten“, sagt Berndt Hartmann und fährt fort: „Das kleine Kraftwerk ist auch ein gutes Beispiel für innovativen Nachwuchs. Denn es war ein Azubi, der die Steuerung dafür entwickelte.“   

Beim abschließenden gemeinsamen Pizzaessen waren begeisterte Gesichter zu sehen: „Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach ist, ein elektronisches Blinkmännchen selber zu bauen“, sagte eine der Teilnehmerinnen, die derzeit die 7. Klasse der August-Bebel-Schule in Wetzlar besucht. „Dabei ist es gar nicht so schwer, man muss sich nur mal damit befassen“. Der Geschäftsführer hofft, dass sich künftig mehr junge Frauen auch für technisch geprägte Ausbildungsberufe bei der enwag bewerben: „Wir freuen uns auf Frauenpower!“

Diversität im Kommen

Seit 2001 ruft die Bundesregierung alljährlich den „Mädchen-Zukunftstag“ oder „Girls Day“ aus, an dem sich Unternehmen beteiligen können. Das Projekt soll Mädchen dazu motivieren, bei der Berufswahl das ganze Spektrum der Möglichkeiten zu nutzen und auch die so genannten „MINT“-Berufe auf dem Gebiet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik in Erwägung zu ziehen. Dabei geht es nicht nur um Chancengleichheit oder Frauenquote. Viele Unternehmen wissen um die Möglichkeiten der „Diversität“, also den Unterschieden in Geschlecht, Alter, Familienstand oder ethnischer Herkunft. Dadurch, dass sich die Menschen in verschiedenen Kontexten entwickelt haben, lernen sie voneinander und ergänzen sich zu einem flexiblen Team, das gut mit neuen Herausforderungen umgehen kann. Der Girls Day findet mittlerweile in 23 Ländern statt.

Die Teilnehmerinnen des Girls Day bei der enwag mit einem ehemaligen Auszubildenden, den Ausbildern und einer Jahrespraktikantin (hintere Reihe, v.l.n.r.).

Die Teilnehmerinnen des Girls Day bei der enwag mit einem ehemaligen Auszubildenden, den Ausbildern und einer Jahrespraktikantin (hintere Reihe, v.l.n.r.).

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