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Neues Licht fürs Stadion

(vom 26.11.2019)

Stadt nimmt neue Flutlichtanlage der enwag in Betrieb – Umstellung auf LED abgeschlossen – moderne Anlage reduziert Stromverbrauch – PV-Anlage geplant

Bei Dunkelheit wirkt’s einfach noch besser: Deshalb hatten die Stadt Wetzlar und die enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) die Einweihung der neuen Flutlichtanlage im Stadion auf die Abendstunden gelegt. Oberbürgermeister Manfred Wagner, Stadtrat und enwag-Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Kortlüke sowie weitere Aufsichtsratsmitglieder und Sportamtsleiter Wendelin Müller waren bei der gemeinsamen Begehung am Montag (25. November) dabei. „Wir freuen uns, dass wir dieses Großprojekt so erfolgreich abschließen können. Jetzt trägt das enwag-Stadion seinen Namen mit voller Berechtigung“, sagte Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag, bei der gemeinsamen Begehung. Er spielte dabei auf den kürzlich Namenswechsel an. Der Deal dabei: Die enwag kümmert sich künftig um die Beleuchtung mit energieeffizienten lichtemittierenden Dioden (LED) und wird im Gegenzug Namensgeber für das Stadion. Detlef Stein, technischer Geschäftsführer des Energiedienstleisters, bilanzierte: „Die Arbeit in schwindelnder Höhe hat sich gelohnt. Künftig können hier nationale und internationale Sportereignisse unter einer hochmodernen Anlage stattfinden“. In der Woche zuvor hatten Techniker die Strahler der Flutlichtanlage in 35 Metern Höhe angebracht. Jetzt sind Spielfeld und Laufbahn perfekt ausgeleuchtet und können auch getrennt voneinander illuminiert werden.

Hohes Einsparpotenzial

Die Flutlichtanlage, die die enwag gemeinsam mit dem Partner SolarEcoPower GmbH geplant und umgesetzt hat, ist im Prinzip zweigeteilt: An vier Masten erhellen jeweils acht Strahler mit maximal 500 Lux die Rasenfläche. Mit dieser Beleuchtungsstärke ist es bei sportlichen Wettkämpfen künftig 150 Prozent heller als vorher. Zwei weitere Strahler pro Mast. sowie jeweils fünf über der Nord- und der Südtribühne sind auf die Sprintbahn ausgerichtet –die Bahn wird insgesamt mit bis zu 200 Lux beleuchtet. Dabei wurde im Vorfeld genau geplant: „Per Laser haben wir die Leuchtrichtung exakt ausgemessen. Als wir die Strahler auf Traversen montiert haben, war die Ausrichtung schon vorgegeben.“, erklärt enwag-Projektleiter Andreas Peters. Durch die zweigeteilte Beleuchtung von Bahn und Spielfeld ist es möglich, die beiden Bereiche getrennt voneinander zu beleuchten. Über ein Touchpanel können Administratoren – Trainer oder Beauftragte des Sportamts – künftig sogar noch differenzierter steuern: Im Trainingsbetrieb wird beispielsweise eine kleinere Fläche beleuchtet als beim Wettkampf. „Effizienter geht es eigentlich kaum“, sagt Andreas Peters und ergänzt: „Durch die Umstellung auf LED erreichen wir neben besserem Licht eine hohe Energieeinsparung. Die moderne Steuerung liefert uns noch weiteres Sparpotenzial.“

Runde Sache durch Ökostrom

Die Beleuchtung des Stadions ist über einen Pachtvertrag geregelt. Das bedeutet, dass die enwag Installation, Wartung und Instandhaltung der Anlage übernimmt. Die Stadt zahlt nur Pachtrate und Strom. Nach einer kurzen Testphase und einer Einweisung in alle Funktionen übergibt die enwag die Anlage in den nächsten Tagen und der Vertrag kann offiziell beginnen. Allerdings sind weitere Schritte bereits in Planung: Im kommenden Jahr soll über der Südtribüne eine Photovoltaikanlage entstehen. „Es bietet sich an, hier einen Beitrag zur Energiewende zu leisten“, sagt Berndt Hartmann.

Von der Flutlichtanlage gibt es Aufnahmen, die eine Drohne erstellt hat. Interessierte können sich die High-Tech-Beleuchtung auf Fotos und in einem Video unter www.facebook.com/enwag/ ansehen.

Stadtrat und enwag Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Kortlüke, Sportamtsleiter Wendelin Müller, enwag Geschäftsführer Dr. Berndt Hartmann und Detlef Stein, Oberbürgermeister Manfred Wagner bei der symbolischen Übergabe der Flutlichtanlage (v.l.n.r.)

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