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Mehr Wasser für Wetzlar

(vom 08.01.2020)

enwag weiht erweiterten Hochbehälter II am Stoppelberg ein – Fassungsvermögen verdoppelt – Arbeiten am zweiten Hochbehälter haben bereits begonnen

Das Projekt ist gelaufen wie am Schnürchen. Am Dienstag (7. Januar) hat die enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) die zweite Kammer des Wasserhochbehälters II am Stoppelberg eröffnet. Durch die Erweiterung um eine zweite Kammer hat sich das Fassungsvermögen von vorher 2.000 Kubikmetern auf jetzt 4.000 Kubikmeter verdoppelt. Die Arbeiten an der Innenbeschichtung der Kammer wurden im Dezember abgeschlossen. In Kürze wird der neue Behälter ans Netz gehen. „Wir sind dem Zeitplan quasi voraus und haben im letzten Jahr sogar schon die Grube für den Neubau des anderen Hochbehälters ausgehoben – dieser Schritt war eigentlich erst für 2020 vorgesehen“, sagt Detlef Stein, technischer Geschäftsführer der enwag. Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag, ergänzt: „Damit sind wir bei unserem Modernisierungsplan einen wichtigen Schritt vorangekommen. Wir werden damit die Versorgung der angrenzenden Haushalte mit Trink- und Löschwasser auf Jahrzehnte absichern“. Auch Mitglieder des enwag-Aufsichtsrates sowie dessen Vorsitzender Norbert Kortlüke, Karl-Heinz Schäfer vom Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke, die Projektleiter der enwag und die Vertreter der ausführenden Firmen waren beim Termin vor Ort dabei.

Langfristiger Plan

Weil der Wasserbedarf in Wetzlar künftig steigen wird, hat die enwag schon 2014 ein Konzept erarbeitet. Innerhalb von drei Jahren wird das Speichervermögen der beiden Hochbehälter am Stoppelberg Schritt für Schritt um insgesamt ein Drittel auf 6.000 Kubikmeter erweitert. Im ersten Schritt ist der hintere und jüngere der beiden Hochbehälter aus dem Jahr 1972 mit einer zweiten Kammer ausgestattet worden. Damit geht auch die jährliche Reinigung künftig leichter vonstatten. „Bisher haben wir die angeschlossenen Haushalte während der Reinigung mithilfe von Pumpen über den tiefer liegenden Hochbehälter I versorgt“, sagt Lukas Orzel, Abteilungsleiter Technische Dienstleistungen bei der enwag. Er erläutert: „Jetzt können wir die Haushalte in so einem Fall einfach über die andere Kammer versorgen.“ Im nächsten Schritt wird 2020 der „Hochbehälter I“ komplett erneuert. Das Verfahren: Zunächst erstellt die enwag einen neuen Hochbehälter direkt neben dem alten. Sobald dieser in Betrieb ist, wird der alte abgerissen. „Der Neue“ enthält dann zwei statt bisher eine Kammer. Dadurch entsteht eine Redundanz für Störungsfälle bzw. während der Reinigungsarbeiten.

Vorausschauend gearbeitet

Bei dem Projekt am Stoppelberg hat die enwag von Anfang an darauf geachtet, Maßnahmen zu bündeln und effizient zu arbeiten. „Während der gesamten Umbauphase, die seit Anfang April 2019 andauert, mussten wir nur einmal das Wasser abstellen“, erläutert Lukas Orzel. Es handelte sich dabei um einen kurzen Zeitraum in den Nachtstunden, der von den meisten Bürgern kaum bemerkt wurde. „Bei dieser Gelegenheit haben wir auch gleich die Umbindearbeiten an den Wasserleitungen für die nächsten Schritte erledigt“, erklärt der Experte. Mit weiteren Unterbrechungen der Wasserversorgung sei also auch im laufenden Jahr nicht zu rechnen.

Was als Nächstes passiert

Nach Abschluss der Beschichtungsarbeiten wird die frisch eingeweihte Kammer des Hochbehälters II noch komplett gereinigt und desinfiziert, so dass sie in Kürze ans Netz gehen kann. Danach steht noch die Renovierung der ersten Kammer auf dem Programm. Gleichzeitig gehen die Arbeiten am Hochbehälter I weiter. Ganz am Schluss wird dann wieder aufgeforstet. Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.enwag.de/stoppelberg.

Seltene Gelegenheit im noch leeren Wasserhochbehälter: Tim Brückmann, Dr. Matthias Büger (beide Aufsichtsrat enwag), Aufsichtsratsvorsitzender der enwag, Norbert Kortlüke sowie Dr. Heidi Bernauer-Münz und Klaus Scharmann (beide ebenfalls enwag Aufsichtsrat), Detlef Stein (Geschäftsführer enwag), Dipl.-Ing. H. W. Beck (Ing. Büro Beck), Frau Koslov und Herr Pfeifer (Firma Hinterlang) und Dr. Berndt Hartmann (Geschäftsführer enwag) (v.l.n.r.)

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