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Marktraumumstellung im enwag-Netzgebiet kommt gut voran

(vom 22.04.2020)

In Wetzlar, Aßlars Kernstadt und Klein-Altenstädten steht die Umstellung auf H-Gas in wenigen Wochen an

Seit Anfang April stoßen die Monteure, die zur Anpassung der Gasgeräte in alle Häuser in Wetzlar, Aßlar (Kernstadt) und Klein-Altenstädten müssen vermehrt auf offene Türen – trotz Coronaangst. Dies führt der technische Geschäftsführer der enwag, Detlef Stein, vor allem auf die Information der Bürger über die Hintergründe der Marktraumumstellung zurück, die der Energiedienstleister aktuell auf allen Kanälen betreibt. Dazu kommt Unterstützung vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. “Die Ausbreitung der Covid-19 Erkrankung stellt die Gasnetzbetreiber vor besondere Herausforderungen. Diese betreffen auch den Prozess der Anpassung von Verbrauchsgeräten im Zuge der Marktraumumstellung von L-Gas auf H-Gas. Die Anpassung der Verbrauchsgeräte ist von zentraler Bedeutung, um die Versorgungssicherheit trotz rückläufiger L-Gas-Förderung langfristig gewährleisten zu können. Gleichzeitig kann nur auf diese Weise die technische Sicherheit der Verbrauchsgeräte sichergestellt werden. Insbesondere in den Netzbereichen, in denen der Schalttermin zum Wechsel von L-Gas zu H- Gas kurz bevor steht oder gerade vollzogen wurde, müssen die erforderlichen Anpassungen an den Gasgeräten der Kunden zeitnah umgesetzt werden“ heißt es in einer Erklärung des Ministeriums.

Die von enwag beauftragten Dienstleister Gatter 3 Technik GmbH, Elmatic GmbH Gebäudemanagement, NGC Tec GmbH und die Semoring GmbH sind zudem angewiesen, bei der Umsetzung der Geräteanpassung die notwendigen Hygienestandards des Robert-Koch-Instituts in jedem Fall einzuhalten. Die Monteure können sich ausweisen, mit einem Ausweis ihres Unternehmens und mit einem von enwag ausgestellten. „Lassen Sie sich diese Ausweise zeigen“, fordert Detlef Stein die Bürger auf.

Seit ein paar Tagen kommen die Monteure mit der Geräteanpassung ausgesprochen gut voran. Es gibt nur noch Einzelfälle, in denen ihnen der Zutritt ins Gebäude verweigert wird. Mitte März lag die Quote der Fehlversuche noch bei ca. 30 %, aktuell liegt sie bei ca. 1 %. Dies führt der technische Geschäftsführer der enwag neben der guten Informationspolitik auch darauf zurück, dass sich eine schrittweise Rückkehr in das „normale Leben“ allmählich etabliert. Dass die Monteure Einlass bekommen ist auch extrem wichtig, denn ab 3. Juni 2020 wird in den vorgenannten Gebieten H-Gas durch die Leitungen fließen. Geräte, die bis dahin nicht umgestellt sind, werden Schaden nehmen und ein sicherer Betrieb des nicht umgestellten Gasgerätes ist dann auch nicht mehr möglich. Wer den Monteuren den Zutritt verweigert hat und nun doch noch einen Termin vereinbaren möchte oder Fragen zur Umstellung hat soll sich gerne an das Erdgasbüro unter der Telefonnummer 02772/502 420 wenden.

Die Düse macht’s – lediglich der Tausch einer kleinen Düse reicht aus, um die meisten Gas-geräte auf das neue H-Gas anzupassen.

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