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Erdgasumstellung: Erste Geräte angepasst

(vom 05.03.2020)

Hochphase des Projekts erfolgreich angelaufen – Gasgeräte in Wetzlar, Leun, Solms und Aßlar werden bis Herbst umgestellt – Monteurtermine einfach vereinbaren

Seit gut zwei Wochen läuft Phase zwei des Projekts, mit dem die enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) die Zeichen auf Zukunft stellt: Alle Erdgasgeräte werden derzeit vorbereitet, eine andere Gaszusammensetzung zu verarbeiten. In Wetzlar, Leun, Solms und Aßlar sind das mehr als 20.000. „Jedes einzelne haben wir im vergangenen Jahr vor Ort erfasst und anschließend danach bewertet, ob und mit welchem Bauteil es für die neue Gasqualität gerüstet werden kann“, erläutert Detlef Stein, technischer Geschäftsführer der enwag. Nun erhält jeder erneut Besuch für die Anpassung: Meist muss dazu lediglich eine kleine Düse getauscht werden, die für die Verringerung der Durchflussmenge sorgt. Denn ab 3. Juni fließt durch die Leitungen in Wetzlar und seinen Stadtteilen, Aßlars Kernstadt sowie Klein-Altenstädten sowie den Solmser Stadtteilen Albshausen, Oberbiel und Niederbiel nur noch H-Gas (High calorific gas). Es verfügt über eine höhere Energiedichte als das bisherige L-Gas (Low calorific gas). Am 14. Juli gibt es das neue Gas dann für Leun inklusive seiner Stadtteile, für Solms-Burgsolms und Solms-Oberdorf sowie Aßlars Stadtteile Berghausen und Werdorf. Die Termine hat der vorgelagerte Netzbetreiber festgesetzt. „Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen drei Gerätetypen – und zwar nach dem Zeitpunkt der Anpassung. Es gibt Gasgeräte, die weit vor der tatsächlichen H-Gas-Einspeisung angepasst werden können. Sogenannte sensible Geräte müssen unmittelbar zum Schalttermin umgestellt werden. Und einige Anlagen können auch erst danach umgerüstet werden“, sagt Detlef Stein. Die Anpassungstermine für die jeweiligen Geräte werden vom Erdgasbüro zentral vergeben.

Zentraler Ansprechpartner für Termine

Mindestens drei Wochen vor dem geplanten Termin erhalten die Haushalte Post vom Erdgasbüro in Herborn, das die enwag gemeinsam mit den Stadtwerken aus Herborn und Haiger eingerichtet hat. Es koordiniert die Arbeiten der drei beauftragten Dienstleister und übernimmt die komplette Terminvereinbarung. „Wenn ein Termin nicht passt, können die enwag-Kunden einfach dort anrufen. Das ist vor allem für Betreiber von sensiblen Gasgeräten wichtig – auch in Hinblick auf die Sommerferien, in denen der Umstellungszeitpunkt am 14. Juli liegt“, erläutert Detlef Stein. Die Ansprechpartner des Erdgasbüros sind telefonisch erreichbar unter 02772 502-420 oder persönlich am Walkmühlenweg 12 in Herborn. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 12.30 Uhr. Die Techniker kommen nicht unangekündigt und können sich ausweisen. „Sie tragen sowohl einen Ausweis unserer Subunternehmer bei sich als auch einen der enwag“, erklärt Detlef Stein. Um ein Gasgerät für den Brennstoff mit dem höheren Methangehalt umzurüsten, sind vier Dienstleister beauftragt worden: Gatter 3 Technik GmbH, Elmatic GmbH Gebäudemanagement, NGC.Tec GmbH und Semoring GmbH. Im Internet hat die enwag unter www.enwag.de/erdgasumstellung alles Wichtige zum Thema für ihre Netzkunden zusammengefasst.

Ersatz nur im Ausnahmefall
Die überwiegende Mehrheit der Geräte kann weit vor dem tatsächlichen Schalttag angepasst werden. „Sie verfügen über eine gewisse Toleranz“, erläutert der technische Geschäftsführer. Nur wenige Geräte sind besonders sensibel, sie müssen am Umstellungstag selbst angepasst werden. Die entsprechenden Kunden werden vom Erdgasbüro separat angeschrieben. „In den seltensten Fällen gibt es kein entsprechendes Ersatzteil für die Verträglichkeit von H-Gas. Diese Geräte müssen getauscht werden“, erläutert der Geschäftsführer. In Wetzlar, Aßlar, Leun und Solms betrifft das insgesamt rund 150 Gasgeräte. „Mit den Betroffenen stehen wir in Verbindung, um eine Lösung zu finden, zum Beispiel mit einem Contracting für die neue Heizung“, ergänzt er.

Auf den ersten Blick sehr ähnlich – aber der kleine Unterschied entscheidet darüber, ob ein Gasgerät mit dem neuen H-Gas betrieben werden kann.

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