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Baubeginn am Stoppelberg

(vom 11.04.2019)

enwag baut neue Hochbehälter und sichert Trinkwasserversorgung für Jahrzehnte ‒Spatenstich für ersten Abschnitt - drei Jahre Bauzeit geplant

Wie gut, dass der erste Spatenstich symbolischer Natur ist. Sonst hätten die Bauherren der neuen Wasserhochbehälter am Stoppelberg noch viel Arbeit vor sich. Die enwag energie- und wassergesellschaft mbH errichtet dort zwei neue Hochbehälter anstelle der beiden alten. Für den ersten Bauabschnitt müssen mehr als 12.000 Tonnen Erde bewegt werden. „Die Erneuerung unserer Anlage hier am Stoppelberg ist Teil eines Modernisierungskonzepts. Wir sichern die Versorgung der angrenzenden Haushalte mit Trinkwasser und Löschwasser auf Jahrzehnte ab“, sagt Vincenzo Licari, der dieses Projekt bei der enwag koordiniert. 17 Hochbehälter und 290 Kilometer Leitungen sind im Netzgebiet vorhanden. Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer, ergänzt: „Wir stärken damit die interkommunale Zusammenarbeit: Denn auch der Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke nutzt unsere Anlage als Zwischenspeicher, die strategisch günstig auf dem Stoppelberg liegt.“ Vom Fortschritt der Arbeiten am Hochbehälter zwei machte sich auch Norbert Kortlüke, Stadtrat und enwag-Aufsichtsratsvorsitzender, ein Bild: Bereits vergangene Woche war die Baustelle eingerichtet, das Gelände abgesperrt und der Bagger in Position gebracht worden. Beim Spatenstich mit dabei waren Vertreter der ausführenden Firmen, Karl-Heinz Schäfer vom Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke sowie Hans Werner Beck vom planenden Ingenieurbüro aus Sinn.

Bereits 2014 hat die enwag ein umfassendes Konzept für die Trinkwasserversorgung erstellt, in das auch Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung eingeflossen sind. Weil das Fassungsvermögen der beiden Hochbehälter auf dem Stoppelberg demnach zu gering gewesen wäre, baut die enwag die Anlage aus. In drei Jahren Bauzeit wird dort die Speicherkapazität um ein Drittel auf 6.000 Kubikmeter Wasser erhöht werden. In der ersten Bauphase wird der hintere der beiden Hochbehälter zunächst mit einer zweiten Kammer ausgestattet. Das Fundament, das in den Hang hineingebaut wird, liegt bis zu acht Meter tief. Der spätere Außendurchmesser der Kammer beträgt stolze 23 Meter. Im Inneren finden bis zu 2.000 Kubikmeter Trinkwasser Platz. Je nachdem, wie der Untergrund beschaffen ist, werden die Erdarbeiten mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Anschließend wird ein Stahlgeflecht erstellt, das dann mit Beton verfüllt wird. Im Zuge der Arbeiten werden auch die Verbindungsleitungen zwischen den Behältern und ins Netz erneuert. Die Kammer des Hochbehälters ist so konzipiert, dass das Lebensmittel Trinkwasser darin optimal geschützt sei, erläutert enwag-Abteilungsleiter Vincenzo Licari. So wird die Sohle des Behälters mit einem Gefälle gegossen, damit er für die Reinigung komplett entleert werden kann. „Für die Mitarbeiter wird es in Zukunft auch deutlich einfacher, Wartung und Reinigung durchzuführen, weil die Zugänge dem neuesten Stand der Technik entsprechen werden“ kündigt Dr. Berndt Hartmann an.

 Zweite Bauphase 2020

„Wir planen, bis Ende des Jahres mit dem Arbeiten am Hochbehälter zwei fertig zu sein“, erläutert Vincenzo Licari. Im kommenden Jahr wird dem Hochbehälter eins zu Leibe gerückt: Direkt neben dem bestehenden Behälter entsteht ein Neubau mit zwei statt bisher einer Kammer. Der alte Behälter wird anschließend abgerissen und das Gebiet wieder aufgeforstet. Denn damit Baumaschinen und Fundamente genügend Platz haben, hatte die enwag im vergangenen Winter Bäume auf dem Gelände gefällt in Absprache mit den Naturschutz- und Forstbehörden. Sind die Arbeiten abgeschlossen, wird am Stoppelberg wieder aufgeforstet. Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.enwag.de/stoppelberg.

Zum symbolischen Spatenstich treffen sich die Beteiligten Akteure: enwag-Geschäftsführer Dr. Berndt Hartmann, enwag-Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Kortlüke, Karl-Heinz Schäfer vom ZMW, Vincenzo Licari (Abteilungsleiter enwag), Petra Schwarz (Fa. Hinterlang), Lukas Orzel (Abteilungsleiter enwag), Jürgen Pitter (Projektleiter enwag), Hans-Werner Beck (Ing. Büro Beck). (v. links nach rechts).

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