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Auf der Sonnenseite

(vom 26.04.2020)

enwag-Bilanz zum Tag der Erneuerbaren Energien – 27 Photovoltaikanlagen in 2019 gebaut – Nachfrage steigt – Kombination mit Speicher und Wallbox im Trend

Energie für den Eigengebrauch vom eigenen Dach: Photovoltaikanlagen werden immer beliebter. Zum Tag der Erneuerbaren Energien am 27. April zieht die energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) Bilanz: Insgesamt 710 Photovoltaik-Anlagen erzeugen im Netzgebiet des Versorgers Strom. Die meisten davon auf Dächern von Privathaushalten. Auch die eigenen Zahlen können sich sehen lassen. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen insgesamt 27 Photovoltaikanlagen in Mittelhessen gebaut, zum größten Teil auf Privathäusern. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor waren es 14. Der Trend scheint weiter zuzunehmen, denn allein im ersten Quartal des aktuellen Jahres sind schon 9 neue Anlagen gebaut worden. „Das Bewusstsein der Bevölkerung hat sich ganz klar gewandelt. Immer mehr Menschen möchten sich aktiv an der Energiewende beteiligen und den Strom dort erzeugen, wo sie ihn auch nutzen. Das ist vorbildlicher Klimaschutz. Wir unterstützen sie dabei“, erläutert Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausbau der erneuerbaren Energien im Lahn-Dill-Kreis zu beschleunigen: mit Angeboten für Privat und Gewerbe sowie mit dem Ausbau der eigenen Erzeugungsleistung.

Mit gutem Beispiel voran

Die erneuerbaren Energien in und um Wetzlar weiter auszubauen, ist Teil der Zukunftsstrategie der enwag. Damit stellt sich das Unternehmen breit auf, um seinen Beitrag zu einem lebenswerten Morgen zu leisten. Mit enwagSolar und enwagWärme+ bietet der Energieversorger deshalb Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung individueller Lösungen an. „In dezentralen Modellen sehen wir auf kommunaler Ebene die Energiezukunft“, sagt Berndt Hartmann. Wie das aussehen kann, ist beispielsweise auf dem Lagerdach der enwag in der Hermannsteiner Straße zu sehen: Mit insgesamt 716 Solarmodulen wird hier Ökostrom produziert. Seit Juni 2019 ist sie in Betrieb und kann in einem Jahr rund 196.000 Kilowattstunden Energie erzeugen – die Menge, die rein rechnerisch 56 Haushalte im Jahr verbrauchen. Die Eigenverbrauchsquote liege bei rund 60 Prozent, erklärt Berndt Hartmann. Damit gehe man nicht nur mit gutem Beispiel voran, sondern könne auch die Kosteneffizienz im Unternehmen steigern.

Pacht-Modell beliebt

Dennis Körper, Projektmanager für Energiedienstleistungen bei der enwag, ist für die Planung der Anlagen und Koordination von Dienstleistern zuständig. „Im Gegensatz zu anderen Anbietern führen wir keine Standardlösungen. Sondern wir planen nach individuellem Verbrauch und errechnen im Vorfeld genau, unter welchen Voraussetzungen sich das Errichten von Photovoltaikanlagen lohnt“, erklärt er. Fast alle Anlangen aus dem enwagSolar-Programm werden in Form von Pacht-Verträgen betrieben. Sie bleiben im Besitz der enwag, diese übernimmt auch Planung, Installation sowie Wartung und Instandhaltung. Die Hausbesitzer zahlen lediglich einen monatlichen Pachtbetrag. Zwischen 60 und 70 Prozent des eigenen Strombedarfs könne man mit einer Solaranlage decken. Ein weitere Entwicklung zeichne sich langsam ab, so der Experte: Immer beliebter sei die Kombination mit Speicher und einer Wallbox zum Laden des eigenen Elektro- oder Hybridfahrzeuges.

 

V.l.n.r. enwag-Projektmanager Dennis Körper, Geschäftsführer Dr. Berndt Hartmann sowie Stadtrat und enwag-Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Kortlüke auf dem Dach des Lagerhau-ses des Energieversorgers.

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