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Stoppelberg: enwag sichert Trinkwasser für Jahrzehnte

(vom 29.11.2018)

Wetzlars Wasserversorger baut zwei Wasserhochbehälter am Stoppelberg um – weitreichendes Konzept für Versorgungssicherheit – Baumfällarbeiten beginnen

Im Wald auf dem Stoppelberg stehen viele tausend Liter Trinkwasser in zwei Hochbehältern der enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) für die Bürger bereit. Weil die Behälter jedoch in die Jahre gekommen sind, baut sie das Unternehmen ab nächstem Jahr um und erhöht das Fassungsvermögen. So wird auch die Versorgungssicherheit weiter gesteigert. Begonnen haben die Vorarbeiten bereits jetzt: Um Platz zu schaffen für neue Leitungen, Baumaschinen und Erdaushub, müssen die Bäume rund um die Hochbehälter vorrübergehend weichen. Nach dem Umbau forstet die enwag das Gebiet wieder auf. Allerdings bleiben knapp 4.000 Quadratmeter frei – denn diese sind notwendig für die Vergrößerung der Hochbehälter. „Die enwag verfolgt mit dem Umbau ein weitreichendes Modernisierungskonzept, das die Versorgung der Menschen heute und morgen sicherstellt und gleichzeitig die Wasserversorgung wirtschaftlicher und effizienter macht. „Eine sichere Trinkwasserversorgung ist Teil der Daseinsvorsorge. Das nehmen wir sehr ernst und kümmern uns darum, dass auch in Zukunft immer genügend Trinkwasser in hoher Qualität für Haushalte, Gewerbe, Industrie und weitere Einrichtungen zur Verfügung steht“, betont Detlef Stein, technischer Geschäftsführer der enwag.

Die Baumfällarbeiten werden voraussichtlich zum Ende des Winters abgeschlossen sein. Dabei stimmt sich die enwag eng mit den zuständigen Naturschutz- und Forstbehörden ab sowie mit dem Besitzer des angrenzenden Waldstücks – dem Landesbetrieb HessenForst.  „Mit den Arbeiten im Winter halten wir die Auswirkungen auf die Natur so gering wie möglich“, sagt der technische Geschäftsführer. Er bittet Spaziergänger und Sportler um Verständnis: „Wir arbeiten so zügig es geht, um die Einschränkungen im Gebiet gering zu halten.“ Weitere Informationen zum Projekt bietet die enwag auch online unter www.enwag.de/stoppelberg.

Drei Jahre Bauzeit

Im kommenden Jahr beginnt die enwag dann mit den Arbeiten an den beiden Hochbehältern. Zunächst wird der Behälter Stoppelberg II erweitert: Er erhält eine zweite Kammer direkt neben dem bestehenden Gebäude. „Damit verdoppeln wir das Speichervolumen auf 4.000 Kubikmeter“, informiert Projektleiter Vincenzo Licari. Voraussichtlich 2020 folgt der Neubau des Hochbehälters Stoppelberg I: Das bestehende Gebäude stammt aus dem Jahr 1956 und kann nicht mehr saniert werden. Der Neubau erhält dann zwei statt bisher einer Kammern mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1.000 Kubikmetern. „Insgesamt vergrößern wir das Speichervolumen der beiden Hochbehälter um 2.000 Kubikmeter auf 6.000 Kubikmeter – das sind etwa  14.000 Badewannenfüllungen mehr als vorher“, vergleicht der Vincenzo Licari. Im Anschluss wird der alte Behälter Stoppelberg I abgerissen und das Gebiet wieder aufgeforstet.

Zum Auftakt der Arbeiten versammeln sich die Beteiligten: Herr Weber (Forstamt Wetzlar), Herr Dr. Hartmann (enwag), Herr George (Hessen Forst), Herr Pitter, Herr Stein, Herr Licari (alle 3 enwag). Quellennachweis Foto: enwag
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