enwag Service

Nassauische Heimstätte heizt klimaneutral

(vom 29.01.2018)

Wohnungsgesellschaft schließt Liefervertrag mit enwag aus Wetzlar – Kohlendioxid aus der Verbrennung des Erdgases wird an anderer Stelle kompensiert

Seit Neujahr nutzt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt das neue Angebot der enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) und bezieht klimaneutrales Erdgas: Weil die gleiche Menge Treibhausgase, die bei der Verbrennung des Gases frei werden, in Klimaschutzprojekten eingespart wird, bleibt unterm Strich eine „schwarze Null“ bei den Emissionen. Für zunächst ein Jahr hat die Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft, an der das Land Hessen beteiligt ist, einen Liefervertrag über klimaneutrales Erdgas mit enwag geschlossen. „Damit werden Heizen und Warmwasserbereitung in unseren 17 Wetzlarer Liegenschaften umweltverträglicher – ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, erklärt Felix Lüter, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Nassauischen Heimstätte. Für Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer von enwag, setzt die Nassauische Heimstätte damit ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz. „enwag ist ein kommunales Unternehmen und damit sehen wir uns auch mitverantwortlich, Tarife anzubieten, die wirksamen Klimaschutz einfach machen“, betont der Geschäftsführer und fügt an: „Klimaneutrales Erdgas ist eine solche Lösung. Das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung des Erdgases hier entsteht, wird an anderer Stelle auf der Welt entsprechend verringert, so dass der Saldo ausgeglichen bleibt.“

enwag und Nassauische Heimstätte setzen sich mit klimaneutralem Erdgas über das Kompensationsprojekt in Nordrhein-Westfalen aktiv für die CO2-Reduktion ein. Hier wird freigesetztes Grubengas klimafreundlich für die Erzeugung von Strom und Wärme verwendet.
enwag und Nassauische Heimstätte setzen sich mit klimaneutralem Erdgas über das Kompensationsprojekt in Nordrhein-Westfalen aktiv für die CO2-Reduktion ein. Hier wird freigesetztes Grubengas klimafreundlich für die Erzeugung von Strom und Wärme verwendet.

Für das klimaneutrale Erdgas des Wetzlarer Unternehmens geschieht dies mit einem Projekt in Nordrhein-Westfalen. Dort wird klimaschädliches Methangas eingefangen, das bisher aus stillgelegten Kohlegruben in die Atmosphäre gelangte. In hocheffizienten Blockheizkraftwerken wird es nun in Strom und Wärme umgewandelt. Methangas ist für das Klima 21-mal schädlicher als Kohlendioxid. enwag hat im Herbst vergangenen Jahres eine neue Zukunftsstrategie entwickelt. „Kern unserer Zukunftsstrategie ist die Gestaltung einer nachhaltigen und sicheren Energieversorgung für die Region. Ein Teil davon ist die Veränderung unserer Tariflandschaft, etwa mit dem klimaneutralen Erdgas“, erläutert Dr. Berndt Hartmann. Ab Januar sei das klimaneutrale „WetzlarNaturGas“ auch für Privatkunden verfügbar.

Hohe Standards

Die rund 135 Wetzlarer Haushalte der Nassauischen Heimstätte werden in 2018 mit zirka 1,4 Millionen Kilowattstunden klimaneutralem Erdgas versorgt. Der Unterschied zum konventionellen Erdgasprodukt von enwag liegt in der Kompensation. Die geförderten Methan-Vermeidungsanlagen entsprechen den Regularien des Kyoto-Protokolls und den zusätzlichen Anforderungen des Verified Carbon Standard (VCS), was auf Deutsch so viel heißt wie: geprüfter Kohlenstoff-Standard. Erklärtes Ziel des 2005 von Umwelt- und Wirtschaftsorganisationen gegründeten Qualitätsstandards ist unter anderem, den Klimaschutz dauerhaft zu fördern.

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