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enwag richtet sich strategisch aus

(vom 17.11.2017)

Energiedienstleister setzt Fokus auf Kundennutzen und Klimaschutz

Wetzlar. Neue Wege will die Energie- und Wassergesellschaft in Zukunft gehen. Um sich auch in der Energiewelt von morgen behaupten und weiterentwickeln zu können, hat das heimische Traditionsunternehmen im Rahmen eines Strategieprojektes die Weichen für die Zukunft gestellt. Das Beratungsunternehmen kwp Consulting Group aus München begleitet den gesamten Strategieprozess.

Unterzeichner des neuen Strategieprojektes der energie- und wassergesellschaft mbh
(v. re.) Haben für enwag die Weichen für die Zukunft gestellt: Die beiden enwag-Geschäftsführer Dr. Berndt Hartmann und Detlef Stein sowie Aufsichtsratsvorsitzender Stadtrat Norbert Kortlüke und Projektleiter Bernhard Weilharter von der kwp Consulting Group

Lebensqualität vor Ort stärken

In einem Team von 30 Fach- und Führungskräften haben die beiden Geschäftsführer Dr. Berndt Hartmann und Detlef Stein in den vergangenen Monaten zunächst die derzeitigen Geschäftsfelder gründlich analysiert und Möglichkeiten für Weiterentwicklungen in den Bereichen Strom-/Gasverkauf, Verbreiterung Wassergeschäft, Photovoltaik und Wärme-/Kältecontracting untersucht. Im nächsten Schritt wurden erfolgversprechende strategische Maßnahmen wie Beleuchtungscontracting, Breitbandnetz und Ladenetz für E-Mobilität hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit geprüft. Darauf aufbauend wurde ein zukunftsfähiges Konzept entwickelt. Die Essenz der zukünftigen enwag-Strategie ist im Unternehmensleitbild verankert: „Wir stärken die Lebensqualität vor Ort und sorgen kundenorientiert für zuverlässige, zukunftsorientierte Energie- und Infrastrukturdienstleistungen“.

Bereits im Vorfeld hatte sich der Aufsichtsratsvorsitzende Stadtrat Norbert Kortlüke positiv zu dem Projekt geäußert. „Als Mehrheitsgesellschafter ist die Stadt Wetzlar natürlich an einem stabilen Unternehmenswachstum der enwag interessiert. Schließlich trägt das Unternehmen durch Steuern, Gewinne und Konzessionsabgaben zum städtischen Haushalt bei und stärkt darüber hinaus das sportliche, kulturelle und soziale Leben in der Stadt durch vielfältige Engagements. Auch auf den heimischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt strahlen positive Beiträge “, so Norbert Kortlüke bei der Bekanntgabe der Strategieergebnisse.

Nach den Worten von Geschäftsführer Dr. Berndt Hartmann ist ein Umdenken notwendig, wenn man an den Entwicklungen im dynamischen Umfeld teilnehmen will. „Angesichts der Begrenztheit der fossilen Brennstoffe ist die Orientierung an den Möglichkeiten der regenerativen Energieerzeugung ein Kernthema unserer Strategie. Mit innovativen Geschäftsmodellen, attraktiven Produkten und Energieeffizienz-Dienstleistungen wollen wir uns für die Zukunft positionieren. In den Feldern erneuerbare Erzeugung, dezentrale Versorgungsstrukturen und effiziente Energienutzung können wir jedem Kunden optimierte Lösungen anbieten“, so Dr. Berndt Hartmann.

Verantwortung für die Region

„Neben der Weiterentwicklung bestehender Geschäftstätigkeiten und der Erschließung neuer Tätigkeitsfelder verfolgen wir strategische Beteiligungen sowie interne Optimierung als Maßnahmen“, beschreibt Detlef Stein, technischer enwag-Geschäftsführer. „Als starker Infrastrukturpartner wollen wir die Standort- und Lebensqualität in der Region auch in Zukunft stärken. Kunden und Kommunen in Wetzlar, Aßlar, Leun und Solms sowie den angrenzenden Gemeinden stehen wir als verlässlicher Dienstleister zur Seite“. Er erwartet, dass insbesondere die Wohnungswirtschaft vom erweiterten Leistungs-und Lösungsportfolio profitieren wird.

Kundenorientierung als Erfolgsfaktor

Verstärkte Marketingmaßnahmen mit direkter Kundenansprache, attraktive Angebote sowie die Erweiterung des Produktportfolios sollen für Wachstum im Strom-, und Gasverkauf sorgen. Aus der bevorstehenden Integration des Tochterunternehmens Gasversorgung Lahn-Dill GmbH werden mit „Energie aus einer Hand“ Mehrwerte für den Kunden entstehen. Nach der erfolgreichen Einführung der WetzlarApp sollen auch hier die Möglichkeiten für Kunden und Nutzer erweitert werden, zum Beispiel durch einen virtuellen Marktplatz. Interessante Angebote für Gewerbe, Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften stehen auch im Bereich der Elektromobilität neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur auf dem Plan.

„Die zentralen Erfolgsfaktoren im internen Bereich sind zum einen die verstärkte Nutzung der Möglichkeiten der IT und der Digitalisierung“, erklärt Dr. Berndt Hartmann. Die Strategie sieht geeignete branchenspezifische IT-Lösungen und eine optimierte Verzahnung der Fachbereiche vor. „Zum anderen bereiten wir auch unsere Mitarbeiter und Führungskräfte auf die Zukunft vor, damit die strategischen Maßnahmen mitgetragen und das Potenzial an Wissen und Erfahrung genutzt wird“.

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