Die Geschäftsstelle der enwag in der Hermannsteinerstraße 1 in Wetzlar. Hauptanlaufpunkt ist hier unser Servicecenter für Fragen, Angebote und Beratungen.

enwag modernisiert Leitwarte

(vom 21.07.2017)

Zukunftsweisende Hochleistungstechnik überwacht die Netze

In der Zentrale in der Hermannsteiner Straße in Wetzlar rüstet enwag derzeit die Netzleitstelle auf. Hochleistungsrechner überwachen hier automatisiert sämtliche Abläufe zur Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Mit einem hohen technischen Standard begegnet der heimische Netzbetreiber so den zukünftigen Anforderungen an eine stabile und sichere Versorgung und ebnet den Weg für die zukünftig intelligenten Netze (Smart Grid).

 Rund 32.600 Stromkunden, fast 16.600 Gaskunden (einschließlich Gasversorgung Lahn-Dill) und fast 13.400 Wasserkunden versorgt enwag täglich. Für eine sichere Versorgung betreibt das Unternehmen 185 Transformatorenstationen, 34 Gasregelstationen und 18 Wasserhochbehälter innerhalb des gesamten Netzgebietes. Sämtliche Informationen aus den Netzstationen fließen in der zentralen Leitstelle zusammen, wo ein hoher technischer Aufwand zur Überwachung und Steuerung der Abläufe betrieben wird. Bis Ende des Jahres will der Netzbetreiber die Schaltzentrale grundhaft modernisieren.

Geschäftsführer Detlef Stein (2. v. li.) begutachtet den Stand der Modernisierungsarbeiten in der Netzleitwarte bei seinen Mitarbeitern Simon Denk (links) und Benjamin Griebenow (rechts).

SCHIEBER ZU, LEISTUNGSSCHALTER EIN oder STATION BETRETEN - so können die 1.500 unterschiedlichen Befehle und Informationen lauten, die in Zukunft aus bzw. zu den einzelnen Stationen gesendet werden. Temperaturen, Drücke und Ströme im Netz werden in der Leitstelle von den Hochleistungsrechnern in Echtzeit erfasst, ausgewertet und auf den Monitoren grafisch dargestellt. Damit ist jederzeit auch eine optische Kontrolle der Versorgungsabläufe möglich. Bei einer Versorgungsstörung können die Fachleute der enwag unverzüglich auf die jeweilige Situation im Netz reagieren und die Versorgung so schnell wie möglich wieder herstellen, im besten Fall direkt über einen entsprechenden Steuerbefehl. So ist es zum Beispiel möglich, einen beschädigten Kabelabschnitt freizuschalten oder die Pumpe in einer Pumpstation zu steuern.

 „Rund 750.000 Euro werden wir im Laufe des Jahres in die Modernisierung unserer Netzleitwarte investieren“, beschreibt enwag-Geschäftsführer Detlef Stein. „Das gesamte System wird von Grund auf neu strukturiert. Mit dieser zukunftsweisenden Technik gewährleisten wir unseren Kunden eine sichere Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Gleichzeitig bereiten wir uns mit unserer Schaltzentrale der Energiewende vor Ort auch auf die Netzanforderungen von morgen vor. So haben wir den Aspekt der Digitalisierung in unseren Planungen verstärkt berücksichtigt und wollen die Chancen für die Energiewirtschaft mit einer intelligenten Netzführung nutzen“ so Detlef Stein.

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