enwag Service

Raustauschwochen

(vom 06.12.2017)

Tonnenweise Klimaschutz

enwag zieht Bilanz nach „Raustauschwochen“ – 151 neue Heizungsanlagen ersparen Umwelt Treibhausgase – erfolgreiche Aktion mit lokalem Handwerk

Einen wertvollen Beitrag für die Wärmewende haben die „Raustauschwochen“ geleistet: Bei der bundesländerübergreifenden Aktion von März bis Oktober 2017 haben Haushalte in und um Wetzlar mit Unterstützung der enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag) alte Heizungskessel getauscht. Insgesamt 151 alte Anlagen flogen raus und wurden durch effiziente Gasheizungen ersetzt. „Im Vergleich zu vorher spart eine moderne Brennwertheizung 60 Tonnen klimaschädigendes Kohlendioxid, kurz CO2, über die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren“, informiert Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer von enwag. Das bedeute über die Laufzeit, dass durch die Raustauschwochen von enwag insgesamt 9.000 Tonnen CO2  allein in Wetzlar und Umgebung eingespart werden konnten. „Damit die Energiewende deutlich vorankommt, braucht es die Wärmewende!“, betont Berndt Hartmann und ergänzt: „Der Wärmesektor ist für 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Die Heizungsmodernisierung ist ein Hebel, den wir nutzen können, um den Klimaschutz voranzubringen.“ Noch sei jedoch das Modernisierungstempo zu gering. Das wolle man durch Aktionen wie diese voranbringen.

Über dem Durchschnitt
Die Raustauschwochen, die 2017 erstmals stattfanden, gehen auf eine Initiative von Zukunft Erdgas e.V. zurück. Im Rahmen der Aktion erhielten Heizungsbesitzer, die sich für eine hocheffiziente Heizung mit Gas-Brennwert-Technik entschieden hatten, mindestens 200 Euro Zuschuss von den Projektpartnern – neben Energieversorgern auch Heizungshersteller. Für enwag-Kunden lockte ein zusätzlicher Förderbonus, unterm Strich konnten sie bis zu 599 Euro erhalten. Die Aktion fand in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland statt, insgesamt wurden 4.200 Heizungen getauscht. Über den Zeitraum von 20 Jahren emittieren diese knapp 300.000 Tonnen CO2 weniger als vorher. In Hessen haben sich neben enwag weitere zehn Energieversorger an der Aktion beteiligt und 1.200 Haushalte beim Heizungstausch mit Fördergeldern unterstützt.

Investitionen stärken Wirtschaft in der Region
Von der Modernisierungskampagne profitiere auch das lokale Handwerk, hält Berndt Hartmann fest. Jeder Fördereuro hat im Rahmen der Raustauschwochen zirka 20 Euro Investitionen aus privaten Mitteln ausgelöst – für die Anschaffung der Heizung und den Einbau durch Innungsbetriebe. Im enwag-Versorgungsgebiet hat die Aktion für 1,2 Millionen Euro Investition gesorgt, die überwiegend der Region zu Gute kommen. „Als kommunales und regional verwurzeltes Unternehmen ist es uns ein Anliegen, mit unserem Handeln die heimische Wirtschaft zu stützen“, betont Berndt Hartmann. Auch Hersteller von Heizungsanlagen sind in der Region ansässig und bieten Arbeitsplätze vor Ort.

Ein echtes Fossil unter den Heizungen in Wetzlar gehört nun der Vergangenheit an: Diese Heizung aus dem Jahr 1954 konnte noch mit Holz und Koks angefeuert werden. Jetzt erzeugt eine Gasheizung die Wärme sauber, effizient und umweltschonend.
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