Die Geschäftsstelle der enwag in der Hermannsteinerstraße 1 in Wetzlar. Hauptanlaufpunkt ist hier unser Servicecenter für Fragen, Angebote und Beratungen.

In trockenen Tüchern

(vom 28.07.2017)

enwag kauft restliche Anteile an Gasversorgung Lahn-Dill GmbH von Thüga – Vorbereitungen für Zusammengehen der Unternehmen laufen – mehr Effizienz und Service

Der Weg ist jetzt frei für die enwag energie- und wassergesellschaft mbh (enwag): Sie kann die Gasversorgung Lahn-Dill GmbH in ihr Unternehmen integrieren. Dafür hat sie die Anteile ihrer bisherigen Mitgesellschafterin an der Gasversorgung Lahn-Dill - der Thüga - gekauft und ist nun Alleingesellschafterin. So aufgestellt, kann enwag in allen Verträgen und Funktionen an die Stelle der Gasversorgung Lahn-Dill treten: Ab 1. Januar 2018 wird sie den Betrieb des Netzes übernehmen und sich auch um den Energievertrieb und die Kundenbetreuung kümmern. Diesem Plan hatten die Aufsichtsräte der beiden Unternehmen im Mai 2017 zugestimmt; die Stadtverordnetenversammlung von Wetzlar gab ihr grünes Licht bereits im Dezember 2016. Mit der Übernahme ergeben sich für die Kunden der Gasversorgung Lahn-Dill Vorteile: „Sie haben die Möglichkeit, Strom und Gas künftig aus einer Hand zu beziehen. Kompetente Beratung und ein ausgezeichnetes Serviceangebot ist dabei unser Anspruch“, erläutert Dr. Berndt Hartmann, kaufmännischer Geschäftsführer der enwag. Gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer Detlef Stein steht er bisher sowohl enwag als auch Gasversorgung Lahn-Dill vor. Die Motivation für diesen Schritt liegt im Geschäftszweck der Gasversorgung Lahn-Dill begründet. Sie hatte die primäre Aufgabe, ein flächendeckendes Erdgasnetz in Aßlar, Solms und Leun aufzubauen, um Verbrauchern den Zugang zum umweltfreundlichen Erdgas zu ermöglichen. Dieses originäre Ziel ist erreicht, 4.400 Anschlüsse gibt es im Netzgebiet. „Die Gesellschaft hat quasi ihre Schuldigkeit getan“, sagt Berndt Hartmann.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Übernahme zum Jahreswechsel auf Hochtouren. Prozesse, IT-Systeme und Unterlagen müssen angepasst werden. „Wir erwarten deutliche Effizienzsteigerungen - schließlich brauchen wir alles nur noch in einfacher Ausführung“, erläutert Berndt Hartmann. Unterm Strich könne so der Gewinn des Unternehmens - und damit die Ausschüttung an die Kommunen - gesichert werden. Als kommunales Unternehmen ist enwag fest in der Region verwurzelt. „Auch mit Steuern und Abgaben, die wir vor Ort entrichten stützen wir die regionale Wirtschaftskraft. Das steigert letztlich die Lebensqualität“, betont der enwag-Chef.

Ziel erreicht

Die Gasversorgung Lahn-Dill wurde von den Stadtwerken Wetzlar - dem Vorgängerunternehmen der enwag - vor 30 Jahren gegründet. Sie verfügt heute im Lahn-Dill-Kreis über ein modernes und gut gepflegtes Gasnetz. Erst im Dezember hatten die Kommunen Solms und Leun dem Unternehmen erneut das Vertrauen ausgesprochen und die bestehenden Konzessionsverträge um weitere 20 Jahre verlängert. „Die Anschlussdichte ist dort erfreulich hoch - Tendenz steigend“, informiert Detlef Stein und fügt an: „Zufriedene Kunden und Konzessionsgemeinden sind uns Verpflichtung und Ansporn zugleich.“

In den kommenden zwei Jahren kümmert sich enwag ebenfalls um die anstehende Steigerung der Erdgasqualität. Das niederkalorische L-Gas, wie es in Wetzlar und dem Lahn-Dill-Kreis zum Einsatz kommt, wird weltweit nur noch wenig gefördert. Deshalb sieht der Netzentwicklungsplan einen Umbau der Gasversorgung auf das höherkalorische H-Gas vor, der umgesetzt werden muss. Das erfordert eine Umrüstung aller Gasgeräte. „Hier können wir im Haus Synergien heben und die Prozesse verschlanken“, kündigt Berndt Hartmann an.

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