enwag Service

Erdgasumstellung

(vom 30.11.2017)

Zukunftssichere Gasversorgung für enwag-Kunden

Netzbetreiber bereitet technische Gasumstellung für die Netzgebiete Wetzlar, Aßlar, Leun und Solms vor

Die Umsetzung eines der größten Infrastrukturprojekte der deutschen Erdgasversorgung im Raum Mittelhessen bereitet enwag derzeit gemeinsam mit den Stadtwerken Herborn und den Stadtwerken Haiger vor. Zur Zukunftssicherung der Gasversorgung stellt der heimische Energie-Dienstleister in rund zwei Jahren auf eine andere Erdgasbeschaffenheit um. Hintergrund ist ein Beschluss der Bundesregierung, wonach ab 2030 bundesweit einheitlich zukunftsfähiges Erdgas der Qualität H angeboten werden soll. Dieses Gas hat einen höheren Brennwert als das bisherige L-Gas, gleichwohl ändert sich an den Energiekosten für den Kunden nichts. Voraussichtlich ab September 2020 werden alle Erdgaskunden in Wetzlar, Aßlar, Leun und Solms am enwag-Netz mit der neuen Gasqualität versorgt.

Effizienz durch Kooperation mit benachbarten Netzbetreibern

Um Zeit und Kosten zu sparen, will enwag dieses Großprojekt in enger Zusammenarbeit mit den benachbarten Netzbetreibern in Herborn und Haiger angehen. Es ist geplant, ab Mai 2018 über die gesamte Umstellungsphase ein gemeinsames Erdgasbüro in Herborn zu unterhalten. Von hier aus werden die im Zuge der Gasanpassung notwendigen Umstellungsmaßnahmen an Kundengeräten zentral verwaltet und Kunden erhalten Auskunft zu spezifischen Fragen der Umstellung ihrer Gasgeräte. 

Kundengeräte werden angepasst

Alle Erdgaskunden in Wetzlar, Aßlar, Leun und Solms informiert enwag derzeit mit einem persönlichen Schreiben über die vorgesehene Gasanpassung, die nach einem festgelegten Fahrplan in drei Abschnitten von Juni 2019 bis September 2020 durchgeführt werden soll. Bis dahin haben die Versorgungsfachleute noch umfangreiche Vorbereitungen zu treffen. Geschäftsführer Detlef Stein weist darauf hin, dass vor der eigentlichen Erdgasumstellung alle auf den Betrieb mit dem bisherigen L-Gas ausgelegten Kundengeräte wie Heizkessel, Therme, Durchlauferhitzer oder Herde technisch angepasst werden müssen. „Um eine sichere Erdgasversorgung auch in Zukunft gewährleisten zu können, müssen wir diese Erdgasumstellung vornehmen. Als verantwortungsbewusster Netzbetreiber stehen wir unseren Kunden selbstverständlich zur Seite und haben bereits die notwendigen Schritte eingeleitet. Mit der Anpassung der Kundengeräte in unseren Netzgebieten haben wir spezialisierte und zertifizierte Fachfirmen beauftragt, die die Erdgasumstellung bereits in anderen Erdgasnetzgebieten erfolgreich durchgeführt haben und daher über die notwendige Erfahrung verfügen. Die technischen Anpassungen haben keine Auswirkungen auf die kontinuierliche und sichere Versorgung. Sie sind bei allen unseren Erdgaskunden notwendig und in den meisten Fällen entstehen dem Kunden keine direkten zusätzlichen Kosten durch die Anpassung“, beschreibt der enwag-Geschäftsführer. Kunden, deren Gasgerät aus technischen Gründen nicht umgestellt werden kann, können in Abhängigkeit vom Alter des Altgeräts einen Kostenerstattungsanspruch für das Neugerät in Höhe von 100 Euro bis 500 Euro, haben. Im Falle von Heizungswechsel bietet enwag den Kunden geeignete Lösungen an.

Umstellung in 3 Schritten

Im ersten Schritt wird eine Erhebung an allen Erdgasgeräten in Privathaushalten erforderlich. Dabei werden die Erdgasgeräte erfasst, um den späteren Umstellungsaufwand zu identifizieren. In diesem Zug wird geprüft, in welchem Umfang eine Anpassung notwendig ist. Im nächsten Schritt werden die Geräte technische angepasst. Erst nach dieser Umrüstung erfolgt im 3. Schritt die Umstellung von L- auf H-Gas im Netzgebiet.

Für die Fragen der Kunden hat enwag hier alle wichtigen Informationen zum Thema Erdgasumstellung zusammengestellt.

Unternehmensübergreifend bereiten die Versorgungsfachleute die Erdgasumstellung im heimischen Bereich vor. (v. l.) Marcus Reichenauer (Stadtwerke Herborn), Dr. Torben Dietermann (Stadtwerke Haiger), Geschäftsführer Detlef Stein und Vincenzo Licari (enwag), Geschäftsführer Jürgen Bepperling (Stadtwerke Herborn), Sabine Gil-Römer (GWI) und Rechtsanwalt Martin Bommert (Kanzlei Bommert)
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Ihr Ansprechpartner 

Lore Wellstein
Unternehmenskommunikation und Sekretariat Geschäftsführung

Tel.: (0 64 41) 9 39 - 1 00
Fax: (0 64 41) 9 39 - 2 11
lore.wellstein@enwag.de

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