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enwag-Energieaudit zeigt Potenziale auf

(vom 18.05.2016)

Energieeffizienz und Kosteneinsparung

Energieaudit
Energiefachleute haben die Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz der enwag erörtert. (v. l.) enwag-Geschäftsführer Detlef Stein, Energieberater Andreas Peters, Dr. Susanne Schliehe-Dieks (Firma Arqum) sowie die Projektleiter der enwag Jürgen Pitter und Wilfried Franz.

Die energetische Situation im Hause enwag haben in den letzten Monaten qualifizierte Auditoren der Fachfirma Arqum durchleuchtet. Der jetzt vorgelegte Ergebnisbericht weist in einigen Bereichen Energieeinsparmöglichkeiten aus.

Das Energieaudit nach DIN EN 16247 erfüllt einen qualitativ hochwertigen Standard. Im Rahmen einer IST-Aufnahme machen sich die Energieauditoren zunächst ein genaues Bild über den energetischen Zustand eines Unternehmens. Im Rahmen dieser Datenerfassung wird der Energieeinsatz aufgenommen und die Energieverbräuche werden näher betrachtet. Darüber hinaus werden Mitarbeiter befragt und Arbeitsabläufe untersucht. In der sich anschließenden Analyse werden die erfassten Energieverbräuche temperaturbereinigt und Einsparpotenziale abgeleitet. Die so ermittelten aussagekräftigen Energieverbrauchsdaten können auch für zukünftige Untersuchungen genutzt werden. In einem Ergebnisbericht werden Schwachstellen aufgezeigt, Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz ausgewiesen und Umsetzungsempfehlungen gegeben. Der Bericht dient gleichzeitig als Nachweis der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben.

Der Ergebnisbericht zum Energieaudit der enwag weist in einigen Bereichen Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz aus. So wird aufgrund eines errechneten jährlichen Einsparpotenzials von rund 5.200 Kilowattstunden empfohlen, in Teilbereichen HQL-Leuchten gegen LED-Lampen auszuwechseln. Einsparmöglichkeiten sieht der Bericht auch im Bereich der Gasvorwärmung. Für die Modernisierung von einigen Pumpstationen inklusive Wasserhochbehälter und Gewinnungsanlagen werden Einsparungen von rund 2.000 Kilowattstunden ausgewiesen.

"Entsprechende Maßnahmen wie die Optimierung der Heizungsanlage wurden bereits vorgenommen und weitere Planungen sind in Gang", beschreibt Detlef Stein, technischer Geschäftsführer der enwag. Er verweist auf das aktuelle Großprojekt zur Sanierung des Wasserhochbehälters Promenade in der Siena-Anlage, wo enwag unter Erhaltung des historischen Gebäudebestands mit dem Einbau neuester Technik Energieeffizienzansprüche erfüllt. „Auch im Bereich Gasdruckregelung haben wir bereits Prozessanpassungen vorgesehen mit dem Ziel, das Gas nur auf Mindesttemperatur vorzuwärmen“, so Detlef Stein. Gegenüber 2013 konnte bereits der jährliche Stromverbrauch des Verwaltungsgebäudes um rund 10 % bzw. circa 30.000 Kilowattstunden gesenkt werden, gleichwohl eröffnen sich auch hier noch Verbesserungsmöglichkeiten.

„Unter den Aspekten Finanzierbarkeit, Amortisationszeit und Einklang mit technischen und arbeitsmedizinischen Vorgaben werden wir die im Energieaudit ausgewiesenen Möglichkeiten prüfen und geeignete Maßnahmen insbesondere im Rahmen von Sanierungsarbeiten voranbringen“, so Detlef Stein. Als wichtigstes Element für das nächste Energieaudit der enwag in 2019 soll die Datengrundlage kontinuierlich gepflegt werden.

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