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Ohne Strom kanns düster werden

(vom 23.12.2015)

enwag setzt auf Vorsorge und empfiehlt allen Kunden, das Gleiche zu tun

Lastverlaufbeobachtung
enwag-Geschäftsführer Detlef Stein (re.) und Mitarbeiter Helmut Hofmann begutachten den Lastverlauf in der Leitwarte.

Geeignete Maßnahmen für den Fall eines möglichen großflächigen Stromausfalls erarbeiten derzeit die Energie-Fachleute der enwag zusammen mit weiteren Netzbetreibern im Rahmen des bundesweiten Projektes Kaskadierung. Aufgrund der Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes sind Netzbetreiber verpflichtet, Vorsorge zur Netzstabilität zu treffen. Im Ernstfall hat die Stabilisierung des eigenen Netzes und das Verhindern eines Übergreifens auf verbundene Netze oberste Priorität.
Experten sehen inzwischen die Stabilität der Stromnetze gefährdet und schließen die Möglichkeit großflächiger Stromausfälle über längere Zeit nicht aus. Ursache sind Lastschwankungen in den Stromversorgungssystemen aufgrund stark angestiegener Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne. Im schlechtesten Fall kann eine Verkettung von harmlosen Einzelereignissen zusammenwirken und durch einen Dominoeffekt zu Ausfällen in allen verbundenen Stromnetzen führen. Dies würde sich auch auf viele andere Lebensbereiche auswirken.
Im Hause enwag wurden bereits geeignete Maßnahmen zur Systemstabilität vorbereitet und entscheidende netzrelevante Daten ermittelt. Mit dem vorgelagerten Netzbetreiber (EnergieNetz Mitte GmbH) hat das Unternehmen notwendige Vereinbarungen für die beiden Umspannwerke (Altenberger Straße und Rechtenbach) getroffen. Um einem großflächigen Stromausfall vorzubeugen kann es notwendig werden, Netzkunden abzuschalten.
Auch seinen Kunden empfiehlt der heimische Energiedienstleister eine bestmögliche Vorbereitung. „Als heimischer Versorger haben wir neben der Sicherheit der Netze auch die Belange unserer Kunden im Auge und wollen das Bewusstsein zu diesem Thema schärfen. Denn wer unvorbereitet ist, kann im Ernstfall härter getroffen werden, so Detlef Stein, technischer Geschäftsführer der enwag. „Kunden, die aus medizinischen, technischen, sicherheitsrelevanten oder sonstigen Gründen zwingend auf eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ihrer Geräte angewiesen sind, sollten bereits jetzt für den Ernstfall vorsorgen. Eigenerzeugungsanlagen lösen das Problem nicht, denn sie benötigen ein funktionstüchtiges Netz. Besser sind Netzersatzanlagen wie Notstromaggregate“, erklärt der enwag-Geschäftsführer. Hier ist eine regelmäßige Wartung allerdings Voraussetzung. „Zudem sollte man auf jeden Fall immer ein batteriebetriebenes Radio und eine Taschenlampe sowie die passenden Batterien griffbereit haben“, so Stein.

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