enwag Service

Gaspreis sinkt erneut

(vom 14.11.2016)

enwag und Gasversorgung Lahn-Dill geben Energiepreise für 2017 bekannt – Beschaffungsvorteile am Gasmarkt – Optimierter Stromeinkauf puffert gestiegene Umlagen

Gute Nachricht für Kunden der enwag und der Gasversorgung Lahn-Dill: Zum 1. Januar 2017 senken die beiden heimischen Versorger die Preise für Erdgas. „An den Großhandelsplätzen hat sich der Gaspreis kräftig nach unten bewegt. Das zahlt sich für unsere Kunden aus“, erläutert Dr. Berndt Hartmann, Geschäftsführer der enwag. Im Tarif WetzlarGas und in der Grundversorgung sinkt der Arbeitspreis um 0,71 Cent pro Kilowattstunde inklusive Steuern. Auch in seiner Rolle als Chef der Gasversorgung Lahn-Dill kann er Positives vermelden: Dort sinkt der Preis für Erdgas im Tarif LahnDillGas ebenfalls um den gleichen Wert. Die Grundpreise bleiben unverändert. Beim Verbrauch eines Durchschnittshaushalts – das sind rund 20.000 Kilowattstunden für Warmwasser, Heizung und Kochen – macht die Preissenkung eine Ersparnis von gut 140 Euro pro Jahr aus. „Mit ihrer Entscheidung für die enwag und die Gasversorgung Lahn-Dill liegen unsere Kunden genau richtig. Nach vier Jahren Stabilität senken wir jetzt den Preis“, sagt Berndt Hartmann.

Neben der vorteilhaften Situation an den Beschaffungsmärkten macht sich ein weiterer Effekt bemerkbar: Die staatlich regulierten Netzentgelte, die für die Durchleitung des Erdgases fällig werden, fallen im kommenden Jahr geringer aus. Aus diesem Grund können sich auch Kunden außerhalb des enwag-Versorgungsgebiets über Preissenkungen freuen. Im Tarif RegioGas sinkt der Arbeitspreis ebenfalls um 0,71 Cent pro Kilowattstunde brutto. Zusätzlich reduziert sich bei einigen Kunden der Grundpreis. Die neuen Preise bleiben mindestens ein Jahr stabil: „Wir versorgen unsere Kunden nicht nur zuverlässig mit dem Energieträger Erdgas. Auch auf unsere Preise können sie sich verlassen und gut durch den nächsten Winter kommen“, betont der enwag-Chef.

Stabil bleiben auch die Strompreise im Sondertarif WetzlarStrom bei der enwag: „Die gestiegenen Netzentgelte bei Strom sind ein herber Schlag ins Kontor. Dazu kommt die EEG-Umlage, die 2017 auf Rekordniveau ist“, erläutert Bernd Hartmann die Situation und vermeldet dennoch gute Nachrichten: „Wir haben den Stromeinkauf weiter optimiert und können die gestiegenen staatlichen Lasten im Tarif, in dem die meisten Kunden sind, auffangen.“ Damit widersetzt sich die enwag dem deutschlandweiten Trend der steigenden Preise. „In den nächsten Tagen werden wir alle Strom- und Gaskunden, deren Preise sich ändern, anschreiben und gleichzeitig auf unserer Internetseite www.enwag.de alle wichtigen Informationen bereitstellen“, zeigt Dr. Berndt Hartmann auf. Bei allen Fragen rund um Energie und Tarife stünden außerdem die Mitarbeiter der enwag im Kundencentrum persönlich bereit. Sie sind auch telefonisch erreichbar unter (0 64 41) 9 39 - 5 00.

Auch in Zukunft attraktive Produkte
Um als zuverlässiger und kompetenter Energiedienstleister weiterhin erfolgreich zu sein, baut die enwag ihre Service- und Dienstleistungen für Kunden weiter aus. „Kunden und solche, die es werden wollen, sollen in Zukunft aus mehr individuellen Produkten wählen können, die genau zu ihren Bedürfnissen passen“, erläutert Berndt Hartmann die enwag-Strategie. Damit möchte das Unternehmen die Erfolgsgeschichte des WetzlarStroms weiterführen, der sich seit seiner Einführung 2015 zum Verkaufsschlager entwickelt hat.

Stromkosten: enwag trotzt dem Trend
Während landauf, landab die Preise für Strom steigen, hält die enwag diese für einen Großteil ihrer Kunden stabil. „Die meisten staatlich bestimmten Bestandteile des Strompreises stehen fest. Wir haben mit spitzem Bleistift gerechnet und können durch eine geschickte Beschaffung die gestiegenen Kosten bei den meisten Kunden intern abfangen“, informiert der enwag-Chef und fügt an: „In der Grundversorgung haben wir die Steigerung außerdem abmildern können. Denn von erwirtschafteten Preisvorteilen profitieren unsere Kunden direkt.“ Die Steigerung in der Grundversorgung beträgt hier etwa 0,78 Cent pro Kilowattstunde brutto. Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 2.000 Kilowattstunden – typisch für eine Drei-Zimmer-Wohnung – zahlt im Monat rund 1,30 Euro mehr. Bei einem Einfamilienhaus, also einem Jahresverbrauch von etwa 3.500 Kilowattstunden, belaufen sich die Mehrkosten auf monatlich etwa 2,28 Euro.

Dass die Stabilität nicht bei allen Kunden geklappt hat, liegt an den gestiegenen Netzentgelten. Die vier Übertragungsnetzbetreiber, die für die Stromautobahnen in Deutschland zuständig sind, haben bereits die Erhöhung angekündigt. Fest stehen sie erst am 31. Dezember. „In unserem Fall ist das Tennet, die Kosten steigen hier um bis zu 80 Prozent. Das schlägt sich auf die Ebene der Verteilnetze durch“, zeigt Berndt Hartmann den Effekt auf. Gründe für die Kostensteigerung sind neben dem Netzausbau auch die immer häufigeren Eingriffe ins Netz, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten – also das Erhöhen oder Drosseln der Stromerzeugung in Kraftwerken oder das Abregeln der Stromeinspeisung aus Wind- und Solarparks. Diese Kosten, die von der Regulierungsbehörde genehmigt werden, machen sich in den Netzentgelten bemerkbar. Sie machen etwa 26 Prozent am Strompreis aus.

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