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Angehendes Technikerteam optimiert Wasserkraftanlage der enwag

(vom 12.03.2015)

Technikerteam
enwag-Geschäftsführer Detlef Stein (Mitte) händigt dem Projektteam (v. re.) André Feja, Robert Ksen und Robin Petschel die Kooperationsvereinbarung aus. Ganz links: enwag-Projektbetreuer Heribert Gilberg und die Dozenten der Werner-von-Siemens Schule Oliver Elgner und Andreas Hestermann.

Für Robin Petschel, André Feja und Robert Ksen werden die nächsten Monate spannend. Die drei angehenden Techniker bereiten derzeit im Rahmen ihrer Technikerausbildung an der Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar ein interessantes Projekt vor. In Kooperation mit enwag als Eigentümer der Wasserkraftanlage an der Lahn in Wetzlar wollen sie ein neues System für den Wassereinlauf in die Turbine und dessen Reinigung entwickeln. Durch die Antriebsart des Reinigungsbalkens kommt es in Verbindung mit Schwemmgut öfters zu Störungen und Beschädigungen an der Anlage. Die Projektarbeit erstreckt sich von der Grundlagenermittlung über die Konstruktion und Bemessung bis zur Erstellung der Fertigungszeichnungen.

Die drei beherrschen die Metallbearbeitung von der Pike auf. Mit ihrer vorausgegangenen Ausbildung als Werkzeugmechaniker, Industriemechaniker bzw. Zerspanungsmechaniker ist das Projekt maßgeschneidert auf ihre Kenntnisse und Fähigkeiten. „Das Thema Nachhaltigkeit ist uns besonders wichtig und wir freuen uns, einen Beitrag dazu leisten zu können, dass die Kraft der regenerativen Energien auch vor unserer Haustür genutzt werden kann“, beschreibt Robin Petschel die Gründe, warum er sich zusammen mit seinen beiden Mitstreitern im Rahmen der Projektarbeit als Bestandteil seiner Technikerausbildung für die Wasserkraftanlage der enwag in der Mühlgrabenstraße entschieden hat.

Seit einigen Jahren nutzt enwag die Strömung der Lahn zur Erzeugung regenerativer Energie aus Wasserkraft. Die Anlage ist eine der größten im Mittelhessischen Raum, enwag hatte sie vor einigen Jahren aus privater Hand erworben. Das zwischen Mühlgrabenstraße und Lahninsel gelegene Laufwasserkraftwerk ist rund um die Uhr in Betrieb und erzeugt mehr als 600.000 Kilowattstunden Energie im Jahr. Den Strom speist enwag direkt in das hiesige Niederspannungsnetz ein. Ein hoher Wirkungsgrad, gute Auslastung und geringe Betriebskosten zeichnen die Anlage aus. Ziel des Projektes ist eine Leistungserhöhung um etwa 6 - 8 %.

enwag-Geschäftsführer Detlef Stein freute sich anlässlich der Vertragsunterzeichnung über das Engagement der jungen Leute und sicherte sowohl die fachliche als auch finanzielle Un-terstützung der enwag bei der Projektarbeit zu. Er gab auch zu bedenken, dass derartige Pro-jekte in vielerlei Hinsicht abstimmungs- und genehmigungspflichtig sind, was die Vorberei-tungszeit erheblich verlängern kann.

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